Chronik von 1976 - 2015

 
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Vorgeschichte

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges litt Schwandorf noch lange an dessen Folgen. Doch bereits hier dachten die Stadtväter nicht nur an den Wiederaufbau ihrer zu einem Großteil zerstörten Stadt, sondern wagten auch einen, aus heutiger Sicht, für die Jugendblaskapelle wichtigen Schritt in die Zukunft.

Am 11. November 1946 beschloss der damalige Stadtrat der Stadt Schwandorf, unter der Leitung von 1. Bürgermeister Dionys Bink, eine Volkshochschule zu errichten. Dieser Beschluss wurde in der Bürgerschaft positiv aufgenommen. Eine erste Besprechung fand am 18.06.1947 statt. Schon am 9. Juli 1947 bildete sich unter der Führung des Religionslehrers Dr. Franz Xaver Gaar ein Kuratorium. In diesem waren unter anderen Volksschulleiter Preiss, Studienrat Barthel von der Oberrealschule, der Steuerberater Max Ringholz, der Gewerkschaftssekretär Max Kuhn, der Arzt Dr. Hans Haas, der Leiter des Finanzamtes Stich, der Betriebsleiter des E-Werkes Schwandorf Hey und der Kunstmaler Theo Rathgeber vertreten.

Am 3. Oktober 1947 wurde das Volksbildungswerk – man ließ den Namen Volkshochschule wieder fallen – eröffnet. Der erste Leiter war Dr. Gaar. Der Stadtrat erließ am 23.Februar 1948 eine Satzung, nach der die Stadt Schwandorf der Rechts- und Gewährsträger des Volksbildungswerkes wurde. Diese Einrichtung sah die Förderung der Allgemeinheit im Hinblick auf Wissenschaft, Kunst, Religion, Volks- und Berufsausbildung vor. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus genehmigte mit Entschließung vom 22.Juli 1948 diese Bildungseinrichtung. Die Stadt war insoweit gegenüber anderen Städten ein Vorreiter der Erwachsenenbildungseinrichtung.


Die Ausbauarbeit gestaltete sich dennoch recht zäh. Nach Dr. Gaar leitete von 1948 bis 1951 Regierungsrat Stich, von 1963 bis 1968 Oberstudienrat Alois Bernhard, von 1968 bis 1969 Studienrat Dr. Hans-Peter Fischer, von März 1969 bis zum 31.Juli 1990 Dr. Johannes Förster das Volksbildungswerk bis am 1. August1990 Oberstudienrat Franz-Xaver Huber an dessen Spitze trat.


1976

Die Geburtsstunde der Jugendblaskapelle war gekommen.

Beim dem Vorspielabend am 02.Juli 1976 in der Kreuzbergschule bewiesen die jungen Musikerinnen und Musiker, dass sich die bisherige Probenarbeit gelohnt hatte. Vor zahlreichen Besuchern bot die Volksbildungswerk-Musikschule den breit gefächerten Bogen ihres musikalischen Könnens. Das Hauptinteresse galt der Bläsergruppe, aus der die Jugendblaskapelle gebildet werden sollte und die unter der Stabführung von Hermann Süß bereits gute Fortschritte zeigte. Mit der „Festhymne“ von Karl Maurer, dem bekannten „Drina-Marsch“ und einer „Hill-Billy-Party“ legte sie Proben ihres Könnens ab.


Der erste Ausflug führte die Bläsergruppe am 23. Juli nach Wiefelsdorf. Ermutigt durch die gelungene Aufführung weiter in der Öffentlichkeit aufzutreten, war die Bläsergruppe inzwischen auf eine Stärke von 30 Jugendlichen, nahezu Kapellengröße, angewachsen.

Die Übungsstunden wurden in den Schulräumen der Kreuzbergschule abgehalten, während man bei musikalischen Darbietungen in der dortigen Turnhalle auftrat.

Ihr Können bewiesen die jungen Musiker und Musikerinnen bei Friedhofsfeiern, in der Kirche St. Jakob, bei der Weihnachtsfeier des Schwandorfer Hilfswerks in der TSV-Turnhalle und auf dem Marktplatz in Schwandorf.

 

1977 Das erste Konzert der Jugendblaskapelle am 2. April im katholischen Vereinshaus war ein voller Erfolg. Das Programm umfasste meist schwierige Stücke, darunter verschiedene Märsche, den Walzer „Münchner Kindl“ und zum Schluss eine Melodienfolge beliebter Spirituals. Daher mag es nicht verwundern, dass Oberbürgermeister Dr. Josef Pichl dem Dirigenten und seinen bis dahin 32 Musikern zu dieser guten Leistung gratulierte und die Gründung eines Förderkreises zur Unterstützung der Kapelle zusicherte.


Nach Auftritten beim Schwandorfer Bürgerfest und beim Tennis-Club unternahm die Kapelle am 4. September einen Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen mit einem Konzert auf der Zugspitze.

Am 15. September wirkte die Kapelle bei einer Hörfunksendung des Bayerischen Rundfunks mit. Anschließend folgten weitere Auftritte bei der Allerheiligen-Friedhoffeier, beim 1. Blasmusik-Wettstreit der Mittelbayerischen Zeitung im katholischen Vereinshaus, beim Volkstrauertag, beim Christkindlmarkt, erstmals mit neuer einheitlicher Kleidung, beim 3. Adventssingen, bei der Weihnachtsfeier des Schwandorfer Winterhilfswerks und beim Christkindlanblasen auf dem Marktplatz der Stadt Schwandorf.


Nach der Gestaltung der Weihnachtsfeier des Schwandorfer Hilfswerks trafen sich die Kapellenmitglieder mit ihren Eltern im Lingl-Saal in Ettmannsdorf zur ersten kapelleninternen Weihnachtsfeier, an der auch Studiendirektor Dr. Förster als Leiter des Volksbildungswerks (VBW), Oberbürgermeister Dr. Pichl und die Bürgermeister Gaisa und Schambeck teilnahmen. Diese Gelegenheit nutze Dr. Pichl um sich bei der Jugendblaskapelle mit ihrem Leiter Hermann Süß für ihr Engagement zu bedanken. Weiter dankte er dem Leiter des VBW Dr. Förster für seine Initiative und dem Rektor der Kreuzbergschule Sigl für seine Unterstützung bei der Durchführung der Instrumentalkurse. Der 2. Bürgermeister Gaisa betonte zudem in seiner Rede, dass die musikalische Leistung der Kapelle enorm angewachsen war und einen hohes Niveau erreicht hatte.

 

1978 Bei der Gründungsversammlung des Fördervereins wählten die Gründungsmitglieder Johann Dirmeier zum 1. Vorsitzenden, Loni Wagner zur 2. Vorsitzenden, Georg Großer zum Schriftführer, Angela Holler zum Kassier, Josef Sigl und Hans Mois zu Beisitzern und Anton Grauvogel und Josef Spindler sen. zu Kassenrevisoren. Außerdem gehörten der Vorstandschaft der Leiter der Musikschule Dr. Förster, der Kapellenleiter Hermann Süß und der Kapellensprecher Karl Ziegler jun. an. Den von Oberregierungsrat Hans Kraus vorgestellten Satzungsentwurf nahm die Versammlung an und bekundete die Zustimmung zur vorgelegten Satzung. Somit war der „Förderkreis e.V. der Jugendblaskapelle der VBW-Musikschule Schwandorf“ ins Leben gerufen worden. Leider traten bei der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister und der Anerkennung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt Probleme auf und die Arbeit stagnierte.


Besser lief es bei der Kapellenarbeit. Am 17. Februar lud die VBW-Musikschule zum Vorspielabend in die Kreuzbergschule ein.

Mittlerweile wirkten 200 aktive Musiker und 17 Kursleiter bei der Musikschule mit. Bei der Kapelle mehrten sich die Auftritte. Unter anderem verabschiedete man am 28. April musikalisch Oberbürgermeister Dr. Pichl, gestaltete die Wohltätigkeitsveranstaltung für Lepra-Kranke der Firma Sebald in Dürnsricht, empfing im Juni den Primizianten Huber und umrahmte dessen Primizfeier im Juli, spielte am Fischerfest in der TSV-Turnhalle und am Skapulierfest. Am 15. Juli veranstaltete das Orchester sein 2. öffentliches Konzert im Innenhof der Kreuzbergschule.


Um Nachwuchskräfte zu finden und personelle Lücken im Orchester zu schließen, die durch Schulwechsel, Übertritte ins Berufsleben oder Wegzüge aus Schwandorf verursacht wurden, beschloss man, regelmäßig Vorspielabende mit in das Programm der Blaskapelle aufzunehmen.

Die Nachwuchskapelle bildeten 14 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren, die von Gerhard Maier und Sabine Wagner, zwei erfahrenen aktiven Musikern des Blasorchesters geschult wurden.

Am 28. November nahm die Kapelle Abschied von Schlagzeuger Stephan Gschwendtner, der im Alter von 14 Jahren verstorben war.

 

1979 In den Monaten April und Mai ging es weiter mit musikalischen Auftritten bei der Frühjahrsausstellung am Anger Schwandorf, beim Schulsingen in der Gerhardingerschule, bei der Arbeiterwohlfahrt-Ehrung im Vereinshaus, bei der Sternprozession auf dem Kreuzberg und der Pfarrei St. Jakob und beim Heimatabend in Neunburg vorm Wald.

Nun galt es, die Arbeit des Förderkreises wieder zu intensivieren. Die 2. Vorsitzende Loni Wagner lud am 31. Mai zu einer Mitgliederversammlung ein, bei der beschlossen wurde, keinen Verein, sondern nur einen Förderkreis aus Eltern zu bilden. Diesem sollten wie schon vorher die jeweiligen Leiter der Musikschule und der Kapelle, der Kapellensprecher und der Hausherr der Kreuzbergschule, als Sitz der Musikschule, angehören. Der 1. Vorsitzende Johann Diermeier war inzwischen von seinem Amt zurückgetreten. Aus den fünf Elternvertretern Loni Wagner, Werner Pröll, Dora Grauvogl, Johann Ziegler und Herbert Lowack wurde Loni Wagner zur 1. Vorsitzende gewählt. Mit neuen Kräften begann die Aufbauarbeit.

Es folgten noch 19 Auftritte der Blaskapelle, unter anderem beim Musikfest in Windischeschenbach, beim Wertungsspiel in Wörth an der Donau, beim Musikfest in Cham und im Auditorium Maximum der Universität Regensburg.

Ein herausragendes Ereignis war die Teilnahme am Wertungsspiel am 7. und 8. Juli, bei dem die Kapelle in der Unterstufe den 1. Platz belegte.

Beim 2. Mittelbayerischen Blasmusikwettbewerb in Schwandorf errang die Kapelle den 3. Platz. Höhepunkt war in diesem Jahr der gemeinsame Auftritt der Jugendblaskapelle mit dem Heeresmusikkorps 4 Regensburg beim Festkonzert im Auditorium Maximum am 10. November.

 

1980 Beim Frühlingskonzert in der Oberpfalzhalle bot die Jugendblaskapelle mit 42 Musikern ein vielfältiges und mit Sorgfalt arrangiertes Programm, das vom barocken Menuett bis zum klassischen Militärmarsch reichte.

Die Teilnahme der Kapelle beim Bundesmusikfest in Schönsee am 19. Juli brachte in der Wertung einen 1. Rang mit Auszeichnung, die bestmöglichste Bewertung, ein. In der Folgezeit sorgte die Kapelle für die musikalische Umrahmung vieler kirchlicher und weltlicher Feiern und Veranstaltungen. Der Vorspielabend am 21. November in der Kreuzbergschule wurde wieder ein voller Erfolg.
Zum Jahresende zählte die Kapelle 36 Mitglieder. Sie konnte auf fast vierzig Auftritte und ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Mit dem Weihnachtskonzert am 26. Dezember, bei dem das Programm vom „Erzherzog-Albrecht-Marsch“ bis zum „Operettenzauber“ reichte, klang das Jahr aus.

 

1981

Am 22. März fand im Vereinshaus die Jahreshauptversammlung des Bezirks Oberpfalz im Nordbayerischen Musikbund statt. Der Vorsitzende, Dr. Adolf Eichenseer, betonte in seiner Rede, dass die Blasmusik der Oberpfalz sowohl quantitativ als auch qualitativ gut sei. 110 organisierte Kapellen waren mit über 4.000 aktiven Musikern, davon dominierend Jugendlichen, gemeldet.

Der Hauptausschuss der Stadt Schwandorf fasste am 20. Mai den Beschluss, das Volksbildungswerk in Volkshochschule umzubenennen. Die Kapelle führt seitdem den Namen „Jugendblaskapelle der Volkshochschule Schwandorf“.

Beim 5. Landesmusikfest in Erlangen am 31. Mai wagte sich die Kapelle daran, in der Mittelstufe ihr Können zu beweisen. Das Resultat war ein 1. Rang mit Belobigung, die zweithöchste Auszeichnung in dieser Kategorie. Die gleiche Wertung gab es in Schlicht /OPf. am 27./28. Juni beim Bundesbezirksmusikfest und beim Bundesbezirksmusikfest in Cham am 2. August.

Besonders zu erwähnen sind das 1. Musikantentreffen in Schwandorf am 26. Juli anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Kapelle, die 4-tägige Fahrt nach Ungarn ab 3. September und die Teilnahme beim 3. Mittelbayerische Blasmusikwettbewerb am 4. Oktober , bei dem die Jugendblaskapelle in der Mittelstufe einen 1. Rang mit Belobigung erreichte.

Beim Weihnachtskonzert am 26. Dezember stellte die Kapelle wieder Kostproben ihres Könnens unter Beweis und gastierte am nächsten Tag in Neunburg vorm Wald, um dort mit der Stadtkapelle aufzutreten.

 

1982

Zu einem Gegenbesuch kam die Stadtkapelle Neunburg vorm Wald am 15. Mai nach Schwandorf in die Oberpfalzhalle und gestaltete mit der Jugendblaskapelle das Frühlingskonzert, das mittlerweile zur Tradition geworden war. Dem Nachwuchs wurde die Gelegenheit geboten, das erworbene Können erstmals vor Publikum zu präsentieren.

Nach dem Vorspielabend am 22. Juli in der Kreuzbergschule beteiligte sich die Blaskapelle vom 10. bis zum 12. September am Bundesbezirksmusikfest in Nabburg und erzielte in der Oberstufe einen 1. Rang mit Belobigung.

Das 1. Landkreismusikfest wurde im Herbst in der Schwandorfer Oberpfalzhalle ausgerichtet. Bei den 85 Musikgruppen mit etwa 1.500 Mitwirkenden war auch die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf dabei. Krönender Abschluss des Jahres war das traditionelle Weihnachtskonzert am 2. Weihnachtsfeiertag.

 

1983

Zum Anfang des Jahres begann die Planung für eine Teilnahme am internationalen Jugendmusikfestival in Harrogate, Mittelengland im Jahre 1984. Die vorhandene Oberpfälzer Tracht war noch unvollständig und musste ergänzt werden.

Im Frühjahr versuchte der Förderkreis nochmals, ins Vereinsregister aufgenommen zu werden.
Die auf den 10. Juni anberaumte Eltern- und Mitgliederversammlung mit Neuwahlen brachte folgendes Ergebnis: 1.Vorsitzende Loni Wagner, 2. Vorsitzender Hans Ziegler, Kassier Hans Lowack, Schriftführer Claudia Allwang, Kassenrevisoren Gerhard Maier und Josef Spindler sen., Kapellensprecher Heiner Fest. Die vorbereitete Satzung wurde angenommen. Einen Monat darauf wurde der Förderkreis in das Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.

Die Teilnahme an Wertungsspielen bei den Bundesbezirksmusikfesten in Neuhaus an der Pegnitz und in Neunburg vorm Wald jeweils in der Oberstufe brachten einen 1. Rang mit Belobigung bzw. mit Auszeichnung ein. Neben der Mitwirkung beim 17. Musikfest „Unser klingendes Cham“ war die Kapelle in der Zeit vom 1. bis zum 6. September beim Besuch der Partnerstadt Libourne in Frankreich dabei.

Am 8. Oktober lud der Kapellmeister Hermann Süß mit der Kapelle anlässlich seines 25-jährigen Kapellenjubiläums in die Oberpfalzhalle ein. Neben Stücken aus den Bereichen Volksmusik, Konzertmusik und moderner Musik in einer Jam-Session kam auch das Stück „Gruß an Schwandorf“, eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne, von dem im Frühjahr 1986 verstorbenen Komponisten Hans Bauer aus Schwarzenfeld (Arrangement Willy Nicolay, Gesang Franz Krekel) zur Uraufführung.

Die musikalische Fortbildung hatte schon immer einen hohen Stellenwert bei der Jugendblaskapelle, deshalb nahmen die Musiker vom 2. bis 4. Dezember am Wochenendseminar in Kastell Windsor teil, um ihre musikalischen Kenntnisse zu vertiefen. Als Folge dieser Schulung boten die 38 Musiker beim Weihnachtskonzert am 26. Dezember eine breite Palette von der Hochklassik bis zur Moderne.

Der Solist Bernhard Schuierer war gerade mal 13 Jahre alt.
Er brillierte auf seinem Tenorhorn beim „Präludium“ von Frantisek Manas.

 

1984

Der Schneidermeister Max Bicherl sorgte Anfang des Jahres durch die Maßanfertigung der blauen Jacken für alle Musiker für ein harmonisches Gesamtbild der Kapelle. Die Tracht war nun komplett mit Dreispitz, roter Weste und schwarzen Kniebundhosen, dazu weißes Hemd und blau-weiß-schwarzer Schleife.

Beim Frühlingskonzert am 6. April, das gleichzeitig als Generalprobe für die geplante Harrogate-Fahrt galt, wurden die Nachwuchsmusiker Thomas Feiler (Trompete), Tom Fischer (Schlagzeug), Tobias Kiener (Tenorhorn), Leo Klatt, Ilona Ries und Josef Urban (Klarinette) und Sandra Schwarz (Querflöte), vorgestellt. Unter der Leitung von Gerhard Maier gaben sie die Spielstücke für Jungbläser von Willy Schneider „Auftakt“, „Serenade“ und „Musikantenmarsch“ zum Besten.

Ein großer Wunsch der Kapelle ging in Erfüllung als sie vom 18. bis zum 25.April nach Harrogate reisten. Die englische Presse lobte die Schwandorfer und Professor Jon de Revere von der Universität New York sagte, die Kapelle habe internationale Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Insgesamt hatte die Kapelle in England sieben Konzertauftritte und fünf Proben zu bewältigen. Dieser Erfolg beflügelte die jungen Musiker. Nach ihrer Rückkehr aus England spielten sie beim Pan-Europatag in München am 5. Mai und beim 4. Mittelbayerischen Blasmusik-Wettstreit in Schwandorf am 20. Mai. Sie erreichten jeweils in der Mittelstufe den 2. Platz. Beim Bundesbezirksmusikfest in Schwarzenfeld vom 20. bis 23. Juli erhielt die Kapelle in der Oberstufe einen 1. Rang mit Auszeichnung.

Ihr Können bewiesen die Musiker auch im Konzert, das sie beim 2. Landkreismusikfest in Nabburg vom 12. bis 14. Oktober geben durften. Insgesamt waren dort 55 Gruppen und 953 Akteure anwesend.
Das Wochenendseminar in Kastell-Windsor vom 7. bis zum 9. Dezember diente zur Vorbereitung auf das Weihnachtskonzert am 26. Dezember.

Gruppenbild vor der Abfahrt nach Harrogate.

 

1985 Zum 20. Geburtstag der Partnerschaft der Stadt Schwandorf mit der Stadt Libourne ging vom 7. bis zum 11. März die Reise nach Frankreich.

Das wohl herausragendste Ereignis dieses Jahres war die Verleihung des Musikförderpreises des Bezirks Oberpfalz am 22. März. Bezirkstagspräsident Alfred Spitzner begründete die Auszeichnung damit, dass das Orchester zweimal jährlich große Konzerte veranstalte, kostenlos bei geistlichen und weltlichen Feiern und Anlässen auftrete, gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Kapellen pflege, zahlreiche Auslandsreisen durchführe und in der Oberstufe einen 1. Rang mit Auszeichnung erhalten habe. Wie sehr sich das Orchester diese Verleihung verdient hatte, zeigte sich beim anschließenden Festkonzert. Der Dirigent und die 43 Musiker boten ein abwechslungsreiches Programm mit konzertanter Blasmusik, das in harmonischer Abstimmung und mit großem Einfühlungsvermögen vorgetragen wurde.

Am 20. April nahm Hermann Süß aus beruflichen Gründen Abschied von seinen Musikern. Sein bisheriger Stellvertreter Gerhard Maier übernahm seine Nachfolge. Seine Stellvertreterin wurde Sabine Wagner.

Schon bei den folgenden Wertungsspielen bewies Gerhard Maier, dass er die Kapelle weiterhin auf Erfolgskurs hielt. Unter seiner Leitung erspielte sich die Kapelle bei den Bundesbezirksmusikfesten in Zirndorf und in Neuhaus bei Windischeschenbach in der Oberstufe einen 1. Rang mit Auszeichnung, beim Marschmusikwettbewerb in Zirndorf und beim Landesmusikfest in Kempten vom 6. bis zum 9. Juni jeweils einen 1. Rang mit Belobigung.

Der Landkreis Schwandorf und der Musikbeirat führten am 10. September ein Wohltätigkeitskonzert in der Oberpfalzhalle mit Karl-Heinz Böhm für die Aktion „Menschen für Menschen“ durch, das die Musikkapelle umrahmte. Darüber hinaus wirkten die Musikerinnen und Musiker auch am 5. Oktober beim 1. Blasmusiktag des Landkreises Schwandorf mit. Bei der Live-Sendung des Bayerischen Rundfunks „Grüße aus Schwandorf“, moderiert von Franz Messner, waren die jungen Musiker um Gerhard Maier wiederum im Einsatz.

Bei der Jahreshauptversammlung am 22. November stellte die Vorsitzende Loni Wagner fest, dass ein guter Gemeinschaftsgeist unter den Musikern, Eltern und Förderern herrscht. Nach den Wahlen setzte sich die Vorstandschaft wie folgt zusammen:
Vorsitzende Loni Wagner, 2. Vorsitzender Hans Ziegler, Kassenwart Arthur Fischer, Schriftführer Bernhard Großer, Kassenrevisoren Josef Spindler sen. und Adolf Kiener, Leiter der VHS Dr. Johannes Förster, Leiter der Jugendblaskapelle Gerhard Maier, Kapellensprecherin Sabine Wagner.

Das Ausbildungsprogramm wurde vom 6. bis zum 8. Dezember in Kastell-Windsor zusammen mit dem Musikverein Dachelhofen und der Stadtkapelle Neunburg vorm Wald fortgesetzt. Am 26. Dezember musizierten die Kapellen aus Dachelhofen und Schwandorf gemeinsam mit großem Erfolg.

 

1986 Die Jugendblaskapelle der Volkshochschule Schwandorf bestand damals aus 42 Musikerinnen und Musikern, die fast alle seit der Gründung der Kapelle dabei waren.

Das Jahr 1986 begann mit einer Schlagzeuger-Schulung im Kolpingshaus in Cham. Am 7. Mai fand das traditionelle Frühjahrskonzert in der Oberpfalzhalle in Schwandorf statt. Die Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum war fertiggestellt und wurde erstmals von den hierfür Verantwortlichen Arthur Fischer und Adolf Kiener vorgestellt.
Die Musikkapelle bot einen bunten Strauß schöner Melodien und bewies wieder einmal mehr, dass sie ihr Metier beherrscht. Unter anderem hatte Gerhard Maier die tänzerische Suite "Besuch im Zoo", das Concerto in Rhythm "Avocados", den Marsch die "Starparade" und den Titel "James Bond 007" ausgewählt. Das Publikum war begeistert von diesem Konzert.

Dementsprechend gut motiviert beteiligte sich die Kapelle am 2.Europäischen Blasmusik-Festival in Hammelburg am 17. Mai. Neben dem Konzertwettbewerb und einem Marschmusikwettbewerb stand am Abend die Teilnahme an einem internationalen Galakonzert auf dem Programm. Mit "Avocados" von Hans-Joachim Rhinow und "Indian Summer" von Eric Ball waren zwei technisch sehr anspruchsvolle Kompositionen ausgewählt worden. Für diese Darbietungen erhielten die Musikerinnen und Musiker im Konzertwettbewerb einen 1. Rang mit Belobigung und im Marschmusikwettbewerb einen 2. Rang.

Am Abend bot die Jugendblaskapelle im voll gefüllten Festzelt ein sehr abwechslungsreiches Programm und begeisterte das Publikum mit flotter Musik. Zwischendurch moderierte Kapellenmitglied Peter Habermeier "international". Ohne die Sprachen wirklich zu beherrschen conferencierte er auf französisch, englisch, italienisch, russisch usw. und erntete dafür wahre Lachsalven.

Anfang Juni brachten viele Oberpfälzer ihre Verbundenheit mit dem Hause Thurn & Taxis zum Ausdruck. Trachtler, Schützen und Musikanten, darunter auch die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf, gratulierten Fürst Johannes zu seinem 60. Geburtstag im Hof des Regensburger Schlosses.

Am 28.Juni lief der große Theater-Fernseherfolg "Kilian räumt auf" mit Maxl Graf in der Glanzrolle als Kilian in der Oberpfalzhalle. Die musikalische Umrahmung übernahm die vhs Jugendblaskapelle.

Am 10.Juli beteiligte sich die Blaskapelle am Vorspielabend der Volkshochschule in der Kreuzbergschule in Schwandorf.

Der absolute Höhepunkt des Jahres war das 10-jährige Jubiläum in Verbindung mit einem Bundesbezirksmusikfest, das vom 18. bis zum 21.Juli, gefeiert wurde. Kurz vorher war die Gastkapelle "Tewit Youth Band" aus Harrogate angereist, deren Mitglieder bei Fördermitgliedern, Musikern und Freunden der Schwandorfer Blaskapelle untergebracht wurden. Am Fest wurden jeweils zu Tagesbeginn und -abschluss vom Blasturm aus die Signale der Türmer geblasen.

Am Freitag fand das Eröffnungskonzert auf dem Marktplatz mit anschließendem Zug ins Festzelt auf dem Anger statt.

Der Samstag war geprägt von Standkonzerten im Stadtgebiet, von Konzert-Wertungsspielen, vom Empfang des Präsidiums des Nordbayerischen Musikbundes und der Ehrengäste, vom Festakt mit Ehrungen und von Wertungsspielen der Tewit Youth Band aus Harrogate/England und der Jugendblaskapelle der Volkshochschule im Gymnasium Schwandorf.
Den Abend, der unter dem Motto "Musik kennt keine Grenzen" stand, gestalteten die Tewit Youth Band, die Stadtkapelle Neunburg vorm Wald als Patenkapelle, Gastkapellen und die VHS Jugendblaskapelle im Festzelt.

Am Sonntag wurden vormittags die Wertungsspiele fortgesetzt, während etwa zur gleichen Zeit im Festzelt ein "Bayerischer Frühschoppen" mit Blasmusik abgehalten wurde. Neben Standkonzerten im Stadtbereich wurde auch ein Marschmusikwettbewerb durchgeführt. Nachmittags fand auf dem Marktplatz der Stadt Schwandorf der Gemeinschaftschor aller Blaskapellen mit anschließendem Festzug zum Zelt statt.
Alles wartete auf die Bekanntgabe der Ergebnisse der Wertungsspiele. Die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf hatte in der Höchststufe als Pflichtstück "New Baroque Suite" von Ted Huggens und als Wahlstück "Besuch im Zoo" von Hellmut Haase-Altendorf ausgewählt.

Die hervorragende Leistung der Musikerinnen und Musiker wurde mit einem 1. Rang mit Auszeichnung belohnt.

Der Jubel war riesengroß als dieses Ergebnis bekannt wurde. Alle Musikerinnen und Musiker, der Kapellmeister und die Vorstandmitglieder fielen sich in die Arme und feierten dieses Ereignis feuchtfröhlich.

Der Abend verlief mit dem Motto "Musikant'n spielt's auf " bei toller Stimmung.

Der große Abschlussabend mit Tanz- und Stimmungsmusik klang mit "Swing, Pop, Bayrisch" am Montag aus.
Im Herbst ging die Probenarbeit weiter. Anfang Dezember fand in Kastell-Windsor bei Falkenstein ein Seminar zur Vorbereitung auf das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Dieses Konzert wurde am 26.Dezember erstmals gemeinsam mit der Jugendblaskapelle Dachelhofen unter der Leitung von Michael Winkler in der Oberpfalzhalle in Schwandorf und am 28.Dezember im Regentalgymnasium Nittenau abgehalten. Beide Konzerte verliefen sehr erfolgreich.

 

1987 Am 15. März fand der 5. Mittelbayerische Blasmusik-Wettbewerb statt, bei dem sich die Musikerinnen und Musiker der vhs Jugendblaskapelle in der Oberstufe für das große Festkonzert der Siegerkapellen unter Mitwirkung des Heeresmusikkorps 4 der Bundeswehr am 4. April im Auditorium Maximum der Universität in Regensburg qualifizierten. Zum Vortrag kamen die Stücke "Avocados " und "Concerto in Rhythm" von Hans-Joachim Rhinow. Im vollbesetzten Saal überzeugte die Kapelle das Publikum vom hohen Ausbildungsstand der Kapelle und setzte gekonnt musikalische Akzente.

Am 25. April stand das traditionelle Frühjahrskonzert in der Oberpfalzhalle an. Neben Melodien wie "Jesus Christ Superstar-Selection" von Andrew Lloyd Webber, "Star Wars Theme" Filmmusik stand auch der Standschützenmarsch "Mia san die Kaiserjager" auf dem Programm. Gerhard Maier und seine Musiker nutzten die volle Bandbreite ihres Könnens und wagten sich erneut erfolgreich in musikalische Bereiche jenseits des Bierzelt-Niveaus. Es wurde gehobene Musik aus vielerlei Stilrichtungen geboten.

Die Schwandorfer Musiker verbrachten vom 23. bis 26.Juli ein Wochenende an der Waterkant. Auf Einladung der Marktes Wremen, der sich für seine 275-Jahr-Feier eine bayerische Kapelle gewünscht hatte, fuhren die Schwandorfer in die 1.500-Seelen-Gemeinde 20 km nördlich von Bremerhaven. Als musikalische Botschafter überzeugten sie erneut bei einem Live-Auftritt vor dem "Bremer Container" (Rundfunksender) und bereicherten die Festveranstaltung des Marktes Wremen.

Als Belohnung für die erfolgreiche Arbeit war vom 11. bis 13. September ein Ausflug nach Prag vorgesehen. Auf der Fahrt wurde auch die Stadt Pilsen angesteuert. In beiden Städten gab es sehr viel zu sehen und zu bewundern.

Bei der Jahreshauptversammlung am 16. Oktober konnte der Förderverein auf erfolgreiche Auftritte des Klangkörpers bei verschiedensten Anlässen zurückblicken. Dirigent Gerhard Maier beklagte erstmals einen Rückgang der Neuzugänge. Nachwuchssorgen und die Suche nach einem geeigneten Probenraum bereiteten ihm und der Vorsitzenden Kopfzerbrechen. Die Gründung einer Musikschule im Hinblick auf eine sinnvolle Jugendarbeit wurde angeregt und diskutiert. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden wieder Loni Wagner zur 1. Vorsitzenden, Hans Ziegler zu ihrem Stellvertreter, Arthur Fischer zum Kassier und Josef Spindler und Adolf Kiener zu Kassenrevisoren gewählt. Josef Peringer übernahm das Amt des Schriftführers.

Am 24. Oktober veranstaltete der Landkreis Schwandorf seinen 2. Blasmusiktag in der Nordgauhalle, bei dem auch die VHS Jugendblaskapelle mitwirkte.

Herr Oberbürgermeister Kraus, Herr Dr. Förster, Leiter und Frau Genzken, Geschäftsführerin der Volkshochschule Schwandorf und Frau Loni Wagner als Förderkreisvorsitzende gratulierten am 1. Dezember Gerhard Maier bei der offiziellen Verleihung der Urkunde über die staatliche Anerkennung als Dirigent.

Die alljährliche Orchesterschulung, als fester Bestandteil der musikalischen Erziehung, fand in Kastell Windsor vom 4. bis 6. Dezember statt. Darüber hinaus trat die Kapelle beim Adventssingen in der Pfarrkirche St. Jakob am 13. Dezember auf.

Krönender Abschluss des Jahres war das Weihnachtskonzert am 26. Dezember. Unter anderem erklangen neben der Ouvertüre "Die Straße nach Jelowka" von Gustav Lotterer, dem Marsch "Die Regimentskinder "von J. Fucik op. 169, " Die Kunst der Fuge", Bearbeitung Michel Delgiudice oder "Visit to George Gershwin", Arr. Vlad Kabec, überwiegend moderne Interpretationen.

 

1988 Am 29. März war die Abfahrt nach Harrogate zum „16. International-Youth-Festival“. Auch Oberbürgermeister Kraus als oberster Repräsentant der Stadt Schwandorf ließ sich auf dieses Abenteuer ein. Die Unterbringung der Schwandorfer Kapellenmitglieder mit Vorstandschaft und Begleitpersonal erfolgte im Gegenzug zum Besuch im Jahre 1986 bei Gasteltern, den Eltern der Musikerinnen und Musiker der Jugendblaskapelle aus Harrogate.
Nach einem Konzert im "Royal Bath Hospital" und in der "Gilde Hall" in York City fand die Easter-Parade in Harrogate statt.
Am 3. April war "German Oompah Evening” in Hall 'D' in Harrogate Centre. Hier zeigte unsere Kapelle, wie man in Bayern Musik macht. Unsere Freunde aus England waren nicht nur von der Musik, sondern auch von dem mitgebrachten bayerischen Bier im Fass mehr als begeistert.

Höhepunkt dieser Englandfahrt war das Konzert in der Centre Hall, Schauplatz für den Grand-Prix, in Harrogate. Zur Aufführung kam "Avocados " und "Alte Kameraden". Die etwa 2.000 Besucher waren hellauf begeistert von beiden Vorträgen. Anschließend spielten die 470 Musikerinnen und Musiker aller teilnehmenden Nationen unter der Leitung von Art Director (Concertworld) Prof. Jon de Revere, New York. Es erklang die sehr anspruchsvolle "Second Suite in F" in einem nie gehörten Volumen bei besten akustischen Voraussetzungen in der Centre Hall.

Am darauffolgenden Tag spielte die Kapelle im Park vor der Ruine "Fountains Abbey". Innerhalb kurzer Zeit sammelten sich viele Zuhörer an, um den Klängen der Musiker aus der Oberpfalz zu lauschen. Das weitere Programm bis zur Rückkehr am 9.April gestaltete sich sehr abwechslungsreich mit Ausflügen und Privataktionen mit und bei den Gasteltern und Musikern der Tewit Youth Band. Mit der Farewell-Party endete der sehr schöne Aufenthalt in England und so mancher Abschied viel sehr schwer.

In Deutschland angekommen begann wieder der musikalische Alltag. Am 14. Mai zum Frühlingskonzert gab es viele Leckerbissen für die Musikfreunde. Im Rückblick von 10 Jahren gaben die Musikerinnen und Musiker nach dem Motto "So schön ist Blasmusik" Melodien wie die "Second Suite in F" von Gustav Holst, die Ouvertüre zu "Dichter und Bauer", "Tiger Rag", "Toot Ensemble, Concert Trio " von Wilfred Shadbolt zum Besten.

Im Juni stand das Patenbitten der Dachelhofener Jugendblaskapelle anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens auf der Tagesordnung. Das Bundesbezirksmusikfest war auf den 24. bis 27. Juni festgesetzt. Bald darauf kamen auch die Mitglieder der Neunburger Stadtkapelle zum Patenbitten, denn vom 10. bis 11. September fand dort ein Kreismusikfest anlässlich der Gründung dieser Kapelle vor zehn Jahren statt.

Bei der Jahreshauptversammlung am 21. Oktober ging es nicht so harmonisch zu wie sonst. Ganz deutlich wurde von Gerhard Maier und den Kapellenverantwortlichen ein unverkennbarer Motivationsschwund bei den Musikern angesprochen. Umso erfreulicher war die Tatsache, dass beim Kapellenseminar in Kastell Windsor vom 2. bis 4. Dezember die Beteiligung der Musikerinnen und Musiker mehr als zufriedenstellend war, dass fleißig geprobt wurde und dass acht Nachwuchsmusiker dabei waren. Die Sorgen und Ängste, die noch im Herbst bestanden, schienen nicht ganz berechtigt gewesen zu sein. Alle waren gut gelaunt, insbesondere bei der Nikolausfeier in Kastell- Windsor, bei der es kleine Päckchen mit angenehmen Überraschungen gab.

Am 11. Dezember nahm die Blaskapelle wieder am Adventssingen in der Pfarrkirche St. Jakob teil und umrahmte am 20. Dezember die Weihnachtsfeier des Kreiskrankenhauses in Burglengenfeld. Auch das alljährliche "Christkindlanblas'n" am Heiligen Abend zählte ebenso wie das Weihnachtskonzert am 26. Dezember zu den traditionellen Auftritten.

Virtuos und vielfältig war das Programm, von dem sich die zahlreichen Zuhörer begeistern ließen.

 

1989

Die Jugendblaskapelle der vhs Schwandorf startete mit 43 Musikerinnen und Musikern in das Jahr 1989.

Am 7. Februar beteiligte sich die Jugendblaskapelle Schwandorf am Faschingszug in Rötz.
Am 29. April traf sich die Vorstandschaft um Lösungen für das Thema „Probenraum“ zu finden. Den Verantwortlichen gelang es mit Unterstützung des Bürgermeisters Karl Trettenbach im alten Gebäude der Volksschule in Fronberg ein Schulzimmer im Untergeschoss als Übungsraum zu bekommen. Vorher mussten die Kapellenmitglieder nach dem Abriss des alten Feuerwehrhauses in der Breitestraße mit den Unterrichtsräumen der staatlichen Knabenrealschule auf dem Weinberg vorlieb nehmen. Dies führte immer wieder zu Schwierigkeiten, weil diese Räume hauptsächlich durch schulische Zwecke belegt waren.

Bei einem bunten Melodienreigen kamen die Zuhörer am 3. Mai beim Frühjahrskonzert auf ihre Kosten. Die VHS-Kapelle und die Neunburger Stadtkapelle musizierten zusammen in der Oberpfalzhalle unter dem Motto „Treffpunkt Europa" und boten Titel wie „Perlenkette deutscher Volkslieder" von Fried Walter, „Spanish Fever" eine Latin-Jazz Selection von Jay Chattaway, „Heil Europa", ein Konzertmarsch von F. von Blon und „Zapfenstreich für Verliebte (Tattoo for lovers)" als Trompetensolo von Robert Stolz dar. Die großartigen Leistungen der Musiker wurden reichlich mit Beifall belohnt.

Bezirksdirigent Theo Storch, der noch beim Frühlingskonzert einen Marsch dirigiert hatte, starb überraschend am 5. Mai mit 73 Jahren.

Am 7. Mai beteiligten sich die Schwandorfer Musiker am 6. Mittelbayerischen Blasmusik-Wettstreit in Neunburg vorm Wald erneut in der Oberstufenqualifikation. Vom 13. bis zum 15. Mai hatte die Bundesvereinigung deutscher Blas- und Volksmusikerverbände die VHS-Kapelle zum 1. Bundesblasmusikfestival nach Trier eingeladen. Bei dem Wettbewerb, an dem sich 162 Blaskapellen, davon 54 Oberstufenkapellen, beteiligt hatten, erzielten die Schwandorfer einen hervorragenden 1. Rang in der Oberstufe. Zum Vortrag kamen als Pflichtstück "Perlenkette deutscher Volkslieder" und als Kürstück "Augsburger Tafelkonfekt". Nach einem Standkonzert am Handwerksbrunnen spielte die Kapelle abends im Festzelt zünftig auf, so dass bereits nach den ersten Takten das 5.000 Personen fassende und von meist jungen Musikern besetzte Zelt tobte. Zum Ausklang am darauffolgenden Tag im Moselstadion erschien auch der Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Alle teilnehmenden Blaskapellen und Spielmannszüge formierten sich zu einem Massenchor und unternahmen anschließend einen Festzug durch die mit Publikum dicht gesäumten Straßen von Trier.

Weitere erwähnenswerte Auftritte des Orchesters waren das Geburtstagsständchen zum 50. Geburtstag von Oberbürgermeister Kraus am 8. Juni, die Teilnahme am Schwandorfer Bürgerfestes am 24. Juni sowie am 25. Juni die musikalische Gestaltung der Kirwa in Perschen durch eine kleine Abordnung der Kapelle. Beim „Marterlfest" am Franziskus-Marterl in der Nähe des WAA-Geländes feierte am 2. Juli der Bund Naturschutz das Aus für die WAA, dessen kulturellen Teil die vhs Kapelle zusammen mit der bayerischen Mundartgruppe „Apfelkuchen“ bestritt. Darüber hinaus begleiteten die Musikerinnen und Musiker das Fest „100 Jahre Karmeliten (1889-1989)" vom 13. bis 14.Juli in der Wallfahrtskirche Kreuzberg Schwandorf. Die Schnupperprobe am 21. Juli in Zusammenarbeit mit der ARGE stieß auf großes Interesse bei jungen Menschen, ebenso wie das Standkonzert mit Schnupperprobe am 17. September im Park des Oberpfälzer Künstlerhauses in Fronberg.

Anfang September reiste die Kapelle nach Wien. Die herrliche Stadt bot viele Sehenswürdigkeiten, man besuchte auch den Prater und das Musical "Cats".

Leider wurde das Anfang Dezember geplante Wochenendseminar zur Orchesterschulung vom Kolpinghaus Cham kurzfristig abgesagt. Nach dem Adventssingen in der Stadtpfarrkirche St. Jakob fand am 26. Dezember das alljährliche Weihnachtskonzert statt, das mit weit über 500 Zuhörern einen sehr guten Besuch verzeichnete. Die Kapelle unter der Stabführung von Gerhard Maier hatte wie gewohnt ein breit gefächertes Repertoire zusammengestellt und wusste damit die Musikfreunde zu begeistern. Geboten war neben dem Präludium "Adveniat" von Ernest Majo unter anderem auch "Heinzelmännchens Wachtparade" von K. Noack, arr. A. Bils, die Polka "Winterrosen" von Josef Hotovy, arr. Jaroslav Marek und der Konzertmarsch "Vivat Carinthia" von Karl Safaric.

 

1990

Bedauerlicherweise hatte Gerhard Maier seinen Entschluss mitgeteilt, aus beruflichen Gründen das Dirigentenamt nach fünfjähriger und sehr erfolgreicher Tätigkeit niederzulegen. Übergangsweise erklärte sich Sabine Salzl bereit, die musikalische Leitung zu übernehmen, bis am 2. März der Dirigentenstab an Lothar Bierler, der vom Heeresmusikkorps 4 kam, übergeben wurde.

Am 5. Mai veranstaltete die Jugendblaskapelle mit dem Akkordeonquartett Höcker ihr Frühlingskonzert. Zur Aufführung kamen unter anderem die tänzerische Skizze „Mal so - mal so" von Ernst Hoffmann, das Flötenquartett „Song of India" von Nicolai Rimsky-Korsakoff, das Medley „Dankeschön Bert Kaempfert", Arr. Hans Kolditz und der Marsch „Von der Tann " von Leopold Hager, Arr. Gustav Lotterer. Der neue Dirigent stellte sein Können unter Beweis und die Zuhörer konnten sich davon überzeugen, dass auch dieses Konzert in gewohnt souveräner Weise über die Bühne ging.

Die Stadt Schwandorf setzte am 25. Mai dem Komponisten der Bayernhymne Konrad Max Kunz ein klingendes Denkmal am unteren Marktplatz in Form eines Glockenspiels, das täglich um 12.05 Uhr nach dem Angelus-Läuten ertönt. Den musikalischen Teil dieses Festaktes umrahmte die VHS-Blaskapelle.

Am 1. Juli trat die Jugendblaskapelle zum Wertungsspiel beim Bundesbezirksmusikfest in Lappersdorf an. Bedingt durch Abgänge von Musikern aus beruflichen Gründen oder wegen Einberufungen zur Bundeswehr trat die Kapelle diesmal in der Mittelstufe an. Mit dem Pflichtstück „Mal so - mal so" und der modernen Ouvertüre „In Medias Res" als Kürstück erhielt die Kapelle einen 1. Rang mit Belobigung.

Am 31. Juli wurde Dr. Johannes Förster nach 21-jähriger Tätigkeit als Leiter der Volkshochschule Schwandorf verabschiedet. Nachfolger wurde Herr Franz-Xaver Huber, der bereits seit 1983 als Dozent an der VHS tätig war.

Anfang September fuhren alle Kapellenangehörigen nach Bochum zum "Starlight-Express".

Am 13. Oktober fand die Jahreshauptversammlung statt. Aus beruflichen Gründen trat der 2. Vorsitzende Peter Habermeier zurück. Vorher hatte der Dirigent Lothar Bierler bereits nach weinigen Monaten sein Dirigentenamt niedergelegt. Zusätzlich erschwerte Nachwuchsmangel die Arbeit. Verstärkt bemühten sich die Verantwortlichen um eine Lösung. Sabine Salzl als stellvertretende Dirigentin übernahm erneut vorübergehend die musikalische Leitung der Kapelle.

Nach einem Auftritt beim Schwandorfer Winterhilfswerk und beim Schwandorfer Adventssingen begeisterte die vhs Jugendblaskapelle ein weiteres Mal beim Weihnachtskonzert am 26. Dezember in der Oberpfalzhalle. Nach dem Weihnachtslieder-Potpourri folgte unter anderem die Ouvertüre "Pacific Grandeur" von J. Olivadoti, die "Zauberflöte" von W.A. Mozart mit den Klarinetten-Solisten Barbara Ziegler, Astrid Seitz, Renate Glätzl und Alexander Peringer und "Mein Schlagzeug und ich" von Paul Biste, mitreißend serviert von Solist Tom Fischer.

 

1991 Das Frühjahrskonzert in der Oberpfalzhalle am 27. April bestritt die vhs Jugendblaskapelle zusammen mit dem Dachelhofener Musikverein. Es war für beide Orchester ein voller Erfolg.
Die beiden Orchesterleiter, Sabine Salzl und Erhard Tauer wählten für das Konzert im Mozart-Jahr eine anspruchsvolle Melodienfolge aus den Werken des großen Meisters. Das weitere musikalische Spektrum reichte von südamerikanischen Rhythmen über Melodien von James Last und böhmischen Spezialitäten bis hin zu russischen Volkliedern.

Zur Feier ihres 15-jährigen Bestehens, marschierte die Kapelle in voller Tracht in einem Kirchenzug zur Pfarrkirche Fronberg, wo ein Gottesdienst mit Totengedenken gefeiert wurde. Anschließend feierten die Musikerinnen und Musiker der vhs in familiärem Rahmen gemütlich weiter.

Kurz vor dem Frühjahrskonzert hatte sich Rainer Artmann aus Bad Alexandersbad an die Jugendblaskapelle gewandt, und sich als Dirigent angeboten. Er habe die Leitung seines Orchesters aufgegeben und könne nun wieder ein neues übernehmen. Da Sabine Salzl seit Jahren für die Proben weite Anfahrtswege in Kauf genommen hatte, war sie froh über die Entlastung. Nach der Feier des 15-jährigen Jubiläums und einigen kleineren Auftritten trennten sich Kapelle und Dirigent jedoch wieder.

Die Kapelle begleitete das Landkreissportfest im Sepp Simon-Stadion musikalisch.
Beim Bundensbezirksmusikfest in Cham erreichte das Klarinettenduo Salzl-Glätzl einen hervorragenden
1. Rang mit Belobigung.

Da Sabine Salzl nach der 15-Jahr-Feier die Kapelle verlassen hatte, stand das Orchester ab September ohne Leitung da. Die traditionellen Auftritte gingen dennoch gut über die Bühne, hier kam man noch ohne Dirigenten zurecht. Auch den Jahresausflug ließ man nicht aus. In einem Selbstverpflegerhaus im fränkischen Mitwitz beschworen sich die Mitglieder gegenseitig weiterzumachen.

Das Bundestreffen der Falkenauer am 21. und 22. September wurde durch die Kapelle ebenfalls musikalisch umrahmt.

Leider konnte das Jahr wegen dem Fehlen eines Dirigenten nicht mit einem Weihnachtskonzert zu Ende gehen.

 

1992

Nach einem Gespräch mit dem Rektor der Grundschule Fronberg, Herrn Erich Raab, wurde aufgrund eines Vorstandsbeschlusses bei der Stadt Schwandorf beantragt, die Schulturnhalle örtlich so zu platzieren, dass im Untergeschoss anstelle eines schmalen Ganges ein vernünftiger Probenraum mit eingeplant wird. Nach zähem Anlauf dieser Aktion gelang es schließlich dort auf einer Fläche von 100 m² einen speziell ausgestatteten Probenraum mit zwei Nebenzimmern einzurichten. Endlich erhielten die Musiker die unbedingt erforderlichen Räume um eine effektive Probenarbeit und musikalische Erziehung durchführen zu können In diesen Räumen konnte von nun an das Musikleben (Proben-, Gruppenarbeit, Einzelunterricht, Besprechungen, Planungen und Geselliges) der Kapelle stattfinden. Am 18. Juli gestaltete die Jugendblaskapelle die Einweihungsfeier der neuen Schulturnhalle mit besonderer Freunde. Ein großer Wunsch der Musikerinnen und Musiker sowie der Vorstandschaft des Förderkreises war in Erfüllung gegangen. Am nächsten Tag wurde beim Tag der offenen Tür die interessierte Bevölkerung über die Aktivitäten der Jungmusiker informiert.

Bernhard Schuierer, Tenorhornist des Orchesters, erklärte sich zur gleichen Zeit bereit, die Probenarbeit zu übernehmen. Der Klangkörper war inzwischen auf 22 aktiven Musikern geschrumpft. Trotzdem spielte man auch weiterhin alle traditionellen Veranstaltungen wie Christkindlanblasen oder die Fronleichnamsprozession. Das Hauptproblem Nachwuchsmangel versuchte man durch Schnupperproben und Werbeaktionen an Schulen zu lösen, doch diese brachten leider kaum Resonanz.

Den Jahresausflug nach Palfau in Österreich organisierte der Förderverein nicht zuletzt deshalb, um den Zusammenhalt der Kapelle zu mobilisieren. Es zeigte sich, dass die Musiker durchaus willens waren weiter zu machen, jedoch oft berufliche beziehungsweise schulische Verpflichtungen einem Probenbesuch im Wege standen.

Einen guten musikalischen Ausklang fand das Jahr am 26. Dezember beim Jubiläums- und Weihnachtskonzert „20 Jahre Große Kreisstadt Schwandorf“ in der Oberpfalzhalle. Für dieses Konzert wurde ein großes Blasorchester aus den vier Kapellen Bubach, Dachelhofen, Neukirchen und der vhs Jugendblaskapelle zusammengestellt.

 

1993 In diesem Jahr fanden erstmals weder Wertungsspiele noch Konzerte statt. Für Auftritte war man auf Aushilfen angewiesen, da wichtige Instrumente wie Tuba und Tenorhorn entweder gar nicht oder unzureichend besetzt waren.

Nach wie vor sehr aktiv für die Belange der Kapelle setzte sich der Förderkreis ein, der mittlerweile auf zehn Jahre eingetragener Verein zurückblicken konnte. Bei einer Feier, die man im Sportheim Fronberg abhielt, stellten die Musiker ihre eigenen Gruppen vor, die sich neben der Jugendblaskapelle gebildet hatten, so zum Beispiel „Silence“, eine Vokal- und Instrumentalbesetzung, die vor allem bei Gottesdiensten auftrat. Es zeigte sich, dass die solide Ausbildung an den einzelnen Instrumenten und der fundierte Orchesterunterricht in der Jugendblaskapelle für die verschiedensten Musikrichtungen eine gute Grundlage geschaffen hatte. Auch die noch in Ausbildung stehenden Instrumentalisten traten teilweise erstmals auf und wurden ins Orchester übernommen.

Den Jahresausflug verlegte man auf den Anfang des nächsten Jahres und spielte nur kleinere Auftritte wie etwa beim Bürgerfest in Schwandorf, an Fronleichnam, dem Volkstrauertag und dem Adventssingen.

 

1994 Um die Gemeinschaft untereinander zu pflegen, fuhr man im Januar nach St. Englmar in ein Selbstverpflegungshaus und im August an den Bodensee.

Bernhard Schuierer bemühte sich nach Kräften und mit Unterstützung des Förderkreises, Nachwuchs für das Orchester zu werben. Einzelne junge Musiker fanden sich während der in der Ferienzeit organisierten Schnupperproben und begannen, ein Instrument zu lernen.
Mit dem neuen Leiter der VHS, Herrn Erhard Sailer, organisierte man auch wieder einen Vorspielabend im Musiksaal des Gymnasiums.

Bei den Auftritten ragten die Umrahmung des 25-jährigen Jubiläums der Gymnastikabteilung des ASV Fronberg und des Gerhardinger Schulfestes hervor, ebenso wie das Adventssingen in der Pfarrkirche St. Jakob.

 

1995

Da nicht nur die Schwandorfer, sondern auch andere Kapellen Nachwuchsprobleme hatten, tat man sich nach einer Besprechung mit den Musikern aus Neukirchen zusammen. Deren Vorstand hatte sich mit der 1. Vorsitzenden, Loni Wagner, über die Ziele der Kapellen abgesprochen. Man hatte vereinbart, die jungen Musiker an die konzertante Blasmusik heranzuführen und auf Auftritte in Bierzelten zu verzichten. Leider zeigte sich, dass die beiden Kapellen der neugegründeten „Musikgemeinschaft Schwandorf-Neukirchen“ zu unterschiedliche musikalische Zielrichtungen hatten. Aus diesem Grunde wurde die Musikgemeinschaft im August für beendet erklärt.

Der Kapellenausflug ging in diesem Jahr nach Südböhmen. Neben dem Schloss in Orlik besuchte man viele andere Sehenswürdigkeiten und verbrachte dort einen angenehmen Aufenthalt bei Geselligkeit und schönstem Wetter.

Die Orchesterschulung konnte wieder in Kastell Windsor bei Falkenstein vom 1. Dezember bis 3. Dezember durchgeführt werden.

 

1996 Bei Auftritten am Pfingstvolksfest, der Fronleichnamsprozession, dem Nordgaufestzug in Windischeschenbach am 9. Juni, der Kindergarteneinweihung St. Wolfgang in Eglsee und dem 100-jährigen KAB-Jubiläum in Bodenwöhr konnte die wiedererstarkte musikalische Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt werden.

Bei der „Lindwurmkirwa“ im Juli versuchte die Kapelle mit einem Schnupperstand für neue Mitglieder zu werben.

Höhepunkt in diesem Jahr waren die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der vhs Jugendblaskapelle. Am 27. Juli spielte die Stadtkapelle Neunburg vorm Wald zum Auftakt der Feierlichkeiten in der Fronberger Schulturnhalle. Dr. Adolf Eichenseer, Präsident des nordbayerischen Musikbundes, gratulierte der Kapelle und ehrte langjährige Fördermitglieder.
Mit der Verdienstnadel in Bronze würdigte der Dachverband die Leistung jener Aktiven, die der Kapelle seit über zehn Jahren die Treue hielten.

Der Festsonntag wurde mit einem Festgottesdienst in der St. Andreas-Kirche in Fronberg begonnen. Die Jugendblaskapelle Dachelhofen gestaltete den anschließenden Frühschoppen.
Für interessierte Kinder und Jugendliche gab es die Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren und sich über die Orchesterschulung zu informieren.

Im September erhielt die 1. Vorsitzende der Jugendblaskapelle, Frau Loni Wagner, das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt von Landrat Volker Liedtke.

Es konnte auch wieder ein Probenwochenende in Kastell Windsor durchgeführt werden. Weitere Auftritte absolvierte die Kapelle beim Adventssingen, Christkindlanblasen und beim Weihnachtskonzert am 26.Dezember. Das 23-köpfige Orchester unter der Leitung von Bernhard Schuierer spannte dort einen weiten musikalischen Bogen vom Walzerpotpourri über Märsche und Polkas bis zu modernen Arrangements

.

 

1997 Im Jahr 1997 beteiligte man sich als Sträflinge beim „Lindwurm“-Faschinszug.

Beim Tag der offenen Tür im St. Barbara Krankenhaus wirkten die Musikerinnen das letzte Mal in der Männertracht. Am 7. Juni präsentierten sie sich beim Marktplatzfest erstmals in ihren neuen Dirndln der Öffentlichkeit.

Am 8. Juni war die Kapelle beim Musikfest in Pilsheim präsent, wo man beim anschließenden Gemeinschaftschor des Kreismusikfestes mitwirkte. Aber auch beim Bürgerfest in Schwandorf und beim historischen Festzug in Neunburg war die VHS Musikkapelle vertreten.

Der Erlös aus dem Sommerfest der vhs Jugendblaskapelle, welches in diesem Jahr ganztägig durchgeführt wurde, war für die Finanzierung der Dirndln bestimmt.

Vom 8. bis 10. August führte der Jahresausflug nach Palfau. Während die aktiven Musiker Ihren Spaß im Wasser beim Rafting hatten, zeigte das Begleitpersonal seine Stärken beim Radfahren im Gebirge. Der Abend klang mit Musik und Unterhaltung am Lagerfeuer aus

.

Die vhs Jugendblaskapelle übernahm die Umrahmung der kirchlichen Trauung des langjährigen aktiven Musikers Michael Zinnbauer und seiner Frau Bettina.

Am 26. Oktober erreichte das Orchester beim Wertungsspiel in Nabburg mit den Stücken „Southwinds“ und „Music for Young People“ in der Mittelstufe einen 1. Rang mit Belobigung.

Ein weiterer Höhepunkt des Vereinsjahres war die Teilnahme am Gemeinschaftskonzert der vier Schwandorfer Blaskappellen in der Oberpfalzhalle.

Eine 3-tägige Wochenendschulung in Kastell Windsor bei Falkenstein rüstete die Musikerinnen und Musiker für die Auftritte auf dem Schwandorfer Christkindlmarkt, dem anschließenden Adventsingen und dem Weihnachtskonzert in der Fronberger Schulturnhalle. Das Repertoire erstreckte sich von Walzer- und Polkamelodien über rhythmischen Schlagermedleys bis hin zu modernen Stücken.

Das traditionelle Turmblasen und anschließendes Christkindlanblasen mit Weihnachtschorälen beendete das terminreiche Vereinsjahr.

 

1998 Am 23. Mai fuhr die Kapelle zum „Chamer Sommer“. Gleich am folgenden Tag war man in Gögglbach beim Festzug der Freiwilligen Feuerwehr präsent.

Im Rahmen der 875-Jahrfeier der Gemeinde Bodenwöhr gestaltete die vhs Jugendblaskapelle den musikalischen Frühschoppen am Tag der offenen Tür des Rathauses. Am 14. Juni reiste man zum Festzug nach Furth im Wald. Darüber hinaus war man bei der Eröffnung des Jakobweges am 25. Juli sowie beim Kreismusikfest am 26. Juli in Bubach vertreten. Nach Einsätzen beim Festzug der FFW Rauberweiherhaus und beim Marktplatzfest in Schwandorf gratulierte man mit einem Ständchen in Bodenwöhr Bürgermeister Reinhard Wallinger zum 50. Geburtstag. Zu den weiteren Auftritten des Vereins zählten neben einer Schnupperprobe unter anderem auch das Patenbitten der FFW Fronberg in Schwarzenfeld und das Bundesbezirksmusikfest in Neunburg vorm Wald. Unter der Leitung des Dirigenten Bernhard Schuierer erreichten die Musiker in der Mittelstufe mit dem Pflichtstück „Enjoy the Music“ und dem Selbstwahlstück „Little Tramp“ einen 1. Rang mit Belobigung.
Es war auch selbstverständlich, die Trauerfeier des Fördermitgliedes Georg Engelhardt zu gestalten.

Der Jahresausflug ging in die Fränkische Schweiz, wo man sich auf einer Sommerrodelbahn vergnügte.

Das Fortbildungs- und Übungswochenende in Kastell Windsor bereitete die Musiker auf das Schwandorfer Adventssingen und das Weihnachtskonzert vor, dessen Programm sich aus Märschen, Walzer und Polkamelodien sowie Tanzmusik von Bert Kämpfert zusammensetzte. Nach dem Turmblasen mit festlichen Klängen gab die vhs Jugendblaskapelle am Schwandorfer Marktplatz traditionelle Weihnachtslieder zum Besten und bedankte sich beim Publikum für das abgelaufene Jahr.

 

1999 Da im Jahr zuvor kein Ausflug zustande gekommen war, fuhr man zu einem Skiwochenende nach Österreich. Im tiefverschneiten Westendorf war Wintersport pur angesagt.

Der Förderkreis ermöglichte dem Heeresmusikkorps Hilden, in der Oberpfalzhalle ein Konzert zu geben. Leider ließ der Besuch zu wünschen übrig.

Für die FFW Freihöls wurde beim Florianstag aufgespielt und in Prissath das Dorf- und Kapellenfest mitgestaltet.

Um die Kapellenkasse etwas aufzubessern, organisierte der Förderkreis einen Dämmerschoppen im Pausenhof der Grundschule Fronberg, der von der Bevölkerung gut besucht wurde. Das Mitwirken beim Bürgerfest in Schwandorf und dem 125-Jährigen Jubiläum der FFW Fronberg war für die Jugendblaskapelle Ehrensache.

Im August verbrachte man ein Wochenende im Zeltlager in Marienthal, wo unter anderem eine Bootsfahrt auf dem Regen auf dem Programm stand.

An die Intensivschulung in Kastell Windsor schloss sich die Weihnachtsfeier mit Nikolausbesuch an. Das Weihnachtskonzert stimmte mit dem „Milleniumssong“ auf das neue Jahrtausend ein. Erfreulicherweise konnte ein starker Zuwachs an Jungmusikern, aber auch steigendes Besucherinteresse verzeichnet werden.

 

2000 Erstmals verlegte man die Jahreshauptversammlung auf Anfang des Jahres. Die Neuwahlen bestätigten die gesamte Vorstandschaft in ihren Ämtern.

Gerne spielten die Musiker dem 2.Vorstand Adolf Kiener zu seinem 60. Geburtstag auf. Vier Wochen später erfreuten die Musiker die 1. Vorsitzende Loni Wagner mit einem Ständchen zu ihrem 65. Geburtstag.

Ein schöner Anlass zur musikalischen Mitwirkung war die Feierlichkeit zum 150-jährigen Wallfahrtsjubiläum des Bodenwöhrer Kreuzes, das die vhs Kapelle zum Kreuzberg geleitete und dort die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahm.

Selbstverständlich gratulierten die Musiker und Musikerinnen mit einem musikalischen Blumenstrauß als ihre Klarinettistin Petra Prebeck den Bund fürs Leben schloss.

Auch das Pfingstvolksfest galt es mit zu eröffnen und beim Kinder- und Seniorennachmittag wartete Bernhard Schuierer mit seinen Jungs und Mädels mit zünftiger Blasmusik im Festzelt auf.

Beim Pfarrfest bot Herr Pfarrer Rosner an, den anstehenden Dämmerschoppen in den schönen Pfarrgarten zu verlegen. In dieser idyllischen Umgebung konnte die Jugendblaskapelle den anwesenden Musikliebhabern eine gelungene Kostprobe ihres Könnens und ihres reichhaltigen Repertoires geben.

Beim Konzertwettbewerb im fränkischen Heilsbronn erreichte man eine
„Teilnahme mit sehr gutem Erfolg“ in der Mittelstufe. Etwas Besonderes war der Konzertauftritt vor Tausenden von Zuhörern beim Fest der Bayern in Regensburg, die Mitwirkung bei einem Konzert in der Kirche St. Jakob in Schwandorf sowie die musikalische Umrahmung des Festakts zum 125. Todestag von Konrad Max Kunz.

Nach dem Zeltlager im Marienthal, das auch in diesem Jahr den Musikern wieder viel Spaß und tolle Erlebnisse bereitete, wurden die Mitglieder der Kapelle mit einheitlichen Poloshirts eingekleidet, welche durch die Firmen Zinnbauer und Bräu gesponsert wurden.

Als Höhepunkt in diesem Jahr fuhr die Kapelle für vier Tage nach Strasbourg, wo sie im Europaparlament und vor dem Straßburger Münster vor internationalem Publikum spielen durfte. Mit konzertanter und traditioneller Blasmusik sorgte die vhs Jugendblaskapelle in der europäischen Metropole für Aufsehen und erwies sich als würdiger Botschafter Schwandorfs. Für Spaß und tolle Erlebnisse sorgte der Besuch des Europaparks in Rust, wo man sich einen Tag lang amüsierte.

Das Weihnachtskonzert, für das sich die Musiker dieses Jahr erstmals in der Stützelvilla in Windischeschenbach vorbereiteten, musste auf den 3. Dezember vorverlegt werden, und wurde deshalb als Jahreskonzert deklariert, was aber dem Erfolg keinen Abbruch tat.

 

2001

Das Jahr 2001 stand ganz im Zeichen des 25-jährigen Kapellenjubiläums. Im April fand das Patenbitten bei der Jugendblaskapelle in Teublitz auf dem Marktplatz statt. Anschließend wurde die Patenschaft im dortigen Sportheim begossen und gefeiert.

Die Feier zum Jubiläum der VHS Jugendblaskapelle fand vom 20. bis zum 22. Juli in Fronberg statt. Der Festakt am Freitag wurde im durch ein Zelt vergrößerten Sperlstadl abgehalten und von der Patenkapelle aus Teublitz musikalisch umrahmt. In ihrer Laudatio ließ die 1. Vorsitzende Loni Wagner noch einmal die 25 Jahre Musikgeschehen der Jugendblaskapelle Revue passieren. Sichtlich ergriffen brachte sie zum Ausdruck, dass Höhen und Tiefen durchgemacht werden mussten, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Sie bedankte sich beim musikalischen Leiter Bernhard Schuierer, den Musikerinnen und Musikern, der Vorstandschaft, den Mitgliedern des Förderkreises und natürlich bei Oberbürgermeister Hans Kraus, den Stadträten und auch bei Herrn Franz-Xaver Huber, Leiter der Volkshochschule Schwandorf für die stets gute Unterstützung. Bei dieser Gelegenheit wurden auch langjährige Musiker und Förderer geehrt.

Der 2. Vorsitzende unterstrich in seiner Laudation die langjährige Führungsarbeit von Loni Wagner seit Gründung des Förderkreises 1978.

Feuchtfröhlich klang der Abend mit viel Musik und Gesprächen mit Musikfreunden und ehemaligen Musikern zu Ende.

Am Samstagabend begeisterten die Musiker von Mnozil Brass aus Österreich rund 600 Gäste in der Oberpfalzhalle. Eine Mixtur aus Humor, Späßen, Imitationen, Klamauk und überraschenden Einfällen waren an diesem Abend geboten.


Der Sonntag begann mit einem feierlichen Festgottesdienst in der Kirche St. Andreas in Fronberg. Nach einem zünftigen Frühschoppen fand der Festzug durch Fronberg mit zehn Kapellen und zwanzig Vereine statt. Höhepunkt war der anschließende Massenchor aller Musikerinnen und Musiker.

Neben Auftritten beim Faschingszug der Lindania Schwandorf, Festzügen in Wernberg-Köblitz und Wiefelsdorf, beim Pfarrfest in Fronberg und beim Schwandorfer Bürgerfest, beteiligte sich die VHS Jugendblaskapelle am 5. August beim internationalen Musik- und Brauchtumsfest „Klingendes Cham“.

Im Rahmen des Ferienprogramms fand wieder ein Zeltlager in Marienthal vom 16. bis 19. August statt. Bei Bootsfahrten, sportlichen Aktivitäten und am Lagerfeuer verlebten die Musikerinnen und Musiker herrliche und frohe Tage.

Für Interessierte wurde im Probenraum am 14. September eine Schnupperprobe abgehalten.

Die Jugendblaskapelle übernahm die musikalische Umrahmung an Allerheiligen in Schwandorf, am Volkstrauertag und den Kirchenzug der FFW Schwandorf am 11. November.

Weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war das Jubiläumskonzert am 01. Dezember in der voll besetzten Fronberger Schulturnhalle. Die Zuhörer waren begeistert von dem guten Konzert und spendeten reichlichen Applaus für die großartige Leistung.

Die Weihnachtsfeier fand am 8.Dezember im Sportheim des ASV Fronberg statt. Die Nachwuchsgruppe unter der Leitung von Agnes Kaindl spielte hierzu Lieder und Stücke, passend zur Vorweihnachszeit. Wie jedes Jahr beteiligte sich die Jugendblaskapelle am Weihnachtsmarkt und dem Adventssingen und beim Christkindlanblasn.

 

2002

Die Neuwahlen während der Jahreshauptversammlung wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als 1. Vorsitzende agierte weiterhin Loni Wagner, 2. Vorsitzender blieb Adolf Kiener. Unterstützt wurden sie von Arthur Fischer als Kassenwart, Marianne Wolf als Schriftführerin, Karl Jäger und Jakob Hain als Revisoren, Josef Schwendtner als Pressewart und Uwe Jäger und Manuela Grün als Jugendsprecher, ebenso wie von Kapellenleiter Bernhard Schuierer, dessem Stellvertreter Peter Habermeier und der Nachwuchsdirigentin Agnes Kaindl.
Die 1. Vorsitzende Loni Wagner erklärte jedoch, bei der nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen und bat die Mitglieder des Förderkreis, sich rechtzeitig um eine Nachfolge zu kümmern.

Die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf präsentierte ihr Können nicht nur beim Frühjahrskonzert und beim Jahreskonzert in der Schwandorfer Oberpfalzhalle, sondern auch bei diversen Auftritten, wie bei den Festzügen in Hirschau und Dürnsricht, beim historischen Festzug in Neunburg vorm Wald, beim Dämmerschoppen im Pfarrgarten Fronberg, beim Schulfest in Fronberg und bei einem Auftritt in Sokolov. Darüber hinaus übernahm das Orchester die musikalische Umrahmung des Fronleichnamszugs und des Volkstrauertages in Schwandorf.


Das Konzert des Nachwuchsorchesters im Uni-Klinikum Regensburg war ein besonderes Erlebnis.


Die Teilnahme an der Wertungsspielen beim Landesmusikfest in Bamberg bescherte den Musikerinnen und Musikern des Großen Blasorchesters in der Mittelstufe eine sehr gute Bewertung. Das Nachwuchsorchester konnte sich bei Wertungsspielen in Nabburg mit großem Erfolg präsentieren.

 

2003

Die Jugendblaskapelle vertiefte ihre Freundschaft mit der Jugendblaskapelle in Teublitz beim Patenbitten und bei der Teilnahme und Mitwirkung an deren 20-jährigem Jubiläum. Die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Stadtkapelle Neunburg vorm Wald war für die Musikerinnen und Musiker Ehrensache.

Besondere Höhepunkte waren das Frühjahrs- und Jahreskonzert, die das Orchester mit großem Erfolg meisterten.

Die Jugendblaskapelle trat auch bei der Hauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes im Schützenheim Schwandorf, beim Dämmerschoppen im Fronberger Pfarrgarten, beim Festzug der SK Bodenwöhr, beim Auftaktkonzert mit dem Sängerbund Schwandorf, dem Schwandorfer Bürgerfest, beim Jubiläum „25 Jahre Gasversorgung“ in Ettmannsdorf, beim Jubiläum der FFW Fronberg und beim Festzug in Altenschwand musikalisch in Erscheinung.

Das Nachwuchsorchester umrahmte das Sommerfest des Tschernobyl-Vereins Naabtal für gemeinnützige Zwecke in Saltendorf a.d.Naab. Das Frühschoppenkonzert des Nachwuchsorchesters beim Blue-Wal-Festival in Straubing verband man mit einem anschließenden Ausflug zur Sommer-Rodelbahn nach Eglmar im bayrischen Wald.

Wie jedes Jahr übernahm die VHS Jugendblaskapelle die musikalische Umrahmung der Allerheiligenfeier, der Totengedenkfeier der FFW Schwandorf, des Volkstrauertages, des Schwandorfer Weihnachtsmarktes und des Adventssingens sowie des Christkindlanblasns am Schwandorfer Marktplatz.

 

2004 Die Jahreshauptversammlung des Förderkreises e.V. mit Neuwahlen brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Ernst Schwab, 2. Vorsitzender Adolf Kiener, Musikalischer Leiter Bernhard Schuierer, Schatzmeisterin Marianne Hain, Schriftführerin Susanne Habermeier, Kapellensprecher Uwe Jäger und Manuela Grün, Kassenrevisoren Karl Jäger und Bruno Grün, Chronist Arthur Fischer.

Im März waren die Musiker von Mnozil Brass zu Gast in der Turnhalle Fronberg und zeigten dort ihr herausragendes Können.

Die Jugendblaskapelle zeigte ihr musikalisches Können unter anderem beim Faschingszug in Steinberg, bei der Jahreshauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes in Schwandorf, beim Festzug der FFW Traunricht, beim Dämmerschoppen im Fronberger Schulhof, beim Pfingstvolkfestaufzug in Schwandorf, beim Wirtefest auf dem Schwandorfer Marktplatz, beim Tag der Blasmusik in Gmund am Tegernsee mit dem vorherigen Standkonzert auf dem Walberg sowie beim alljährlichen Fronleichnamszug, der Allerheiligenfeier, der Gedenkfeier der Verstorbenen der FFW Schwandorf, dem Volkstrauertag, dem Weihnachtsmarkt in Schwandorf, beim Adventssingen in der Kirche St. Jakob und beim Christkindlanblasn.

Die VHS Jugendblaskapelle stattete dem Jugendblasorchester des Musikvereins Zolling bei deren Konzert in Regensburg einen Besuch ab und besichtigte bei dieser Gelegenheit auch das Schloß Thurn und Taxis.

Der Jahresausflug führte die Musikerinnen und Musiker nach Palfau in der Steiermark, wo sie sich unter anderem beim Rafting versuchten.

Bei der Schloßhofserenade, die in diesem Jahr erstmalig stattfand, wurde Loni Wagner für ihre herausragende langjährige Arbeit als Vorsitzende die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die Laudatio hielt Arthur Fischer. Der Vorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Klaus Hofbauer ehrte im gleichen Zuge Loni Wagner mit einer Urkunde für ihre 25-jährige Vorstandstätigkeit.

Die Musiker zeigten erneut beim Jahreskonzert in der Oberpfalzhalle und beim Wertungsspiel in Schwarzenfeld, bei dem die Jugendblaskapelle in der Oberstufe teilnahm und mit einer guten Bewertung belohnt wurde, ihr Können.

Doch die Musikerinnen und Musiker waren auch fernab der Musik aktiv. So nahmen sie an den Fußballturnieren in Neunburg vorm Wald und in Zolling teil, wo sie bei letzterem als Turniersieger aus dem Wettbewerb gingen.

 

2005 Die VHS Jugendblaskapelle übernahm wiederum die musikalische Umrahmung des Faschingsumzugs der „Lindania“, der Jahreshauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes in Schwandorf, des Fronleichnamszugs, der Allerheiligenfeier, des Totengedenkens der FFW Schwandorf, des Volkstrauertages, des Weihnachtsmarktes und Adventssingens in Schwandorf und des Christkindlanblasns. Darüber hinaus wirkte das Orchester beim Kreismusikfest „Tonart“ in Nabburg, beim Festzug in Neuhaus, beim Falkenauer Treffen und beim Festzug des 39. Chamer Musikfestes mit.

Erstmals traten die Musikerinnen und Musiker beim Frühlingsfest im Piusheim in Schwandorf auf. Der Dämmerschoppen fand in diesem Jahr im Sperl-Stadl in Fronberg statt. Darüber hinaus übernahm die Jugendblaskapelle die musikalische Gestaltung des Kapellenfests der Wolpertinger in Fronberg.

Im Oktober unternahm die VHS Jugendblaskapelle einen Ausflug nach Libourne in Frankreich, wo sie unter anderem beim Europaparlament in Straßburg musizierten.

Dash Jahreskonzert in der Oberpfalzhalle stellte wieder einen gelungenen Höhepunkt des Jahres dar.

 

2006 Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung wurden die Amtsträger in ihren Ämtern bestätigt: 1. Vorsitzender Ernst Schwab, 2. Vorsitzender Adolf Kiener, Musikalischer Leiter Bernhard Schuierer, Schatzmeisterin Marianne Hain, Schriftführerin Susanne Habermeier, Kapellensprecher Andreas Urban und Manuela Grün, Kassenrevisoren Karl Jäger und Bruno Grün, Chronist Arthur Fischer, Pressewart Tanja Scharl.

Die VHS Jugendblaskapelle feierte in diesem Jahr ihr mitterweile 30-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Kommersabend im Sperl-Stadl in Fronberg. Laudator des Abends war Arthur Fischer, der auch eine Ausstellung mit Fotos seit der Entstehung der Jugendblaskapelle vorbereitet hatte. Am nächsten Tag gastierte die Band „One Way“, während man am darauffolgenden Tag das Fest mit einem gemütlichen Frühschoppenkonzert im Sperl-Stadl abschloss.

Natürlich absolvierte das Orchester wieder vielfältige Auftritte, unter anderem beim Faschingszug in Steinberg, bei der Jahreshauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes, dem Fronberger Dorffest, dem Volksfestaufzug der Vereine, beim Festzug in Klardorf, dem Kapellenfest der Wolpertinger, beim Fronleichnamszug, an Allerheiligen, beim Totengedenken der FFW Schwandorf, beim Volkstrauertag und am Weihnachtsmarkt und Adventssingen sowie beim Christkindlanblasn.

Besonders bemerkenswert war die musikalische Umrahmung des DFB-Spiels „Deutschland gegen Ungarn“ im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf.

Die Jugendblaskapelle durfte auch die Feierlichkeiten zum Jubiläum „1000 Jahre Stadt Schwandorf“ mit einem Auftaktkonzert zum Bürgerfest, dem Festakt im Spitalhof und beim Bürgerfest selbst musikalisch mitgestalten.

Die Musikerinnen und Musiker begeisterten bei der Schloßhof-Serenade in Fronberg mit ihrem Können.

Als Jubiläumskapelle wirkten sie darüber hinaus beim Gala-Konzert des Nordbayerischen Musikbundes am Gymnasium Oberviechtach mit.

Das geplante Jahreskonzert wurde auf den Drei-Königs-Tag im kommenden Jahr verschoben.

 

2007

Anders als in den Vorjahren begann dieses Jahr mit dem Drei-Königs-Konzert am 6. Januar in der Schulturnhalle in Fronberg.

Bei der Jahreshauptversammlung verkündete Nachwuchsdirigent Michael Polauf seinen Rücktritt. Schatzmeisterin Marianne Hain erklärte zunächst auch ihren Rücktritt ab Jahresbeginn, konnte jedoch erfreulicherweise nach Klärung verschiedener Aspekte zum Weitermachen überredet werden.


Am 13. Februar verabschiedete sich der Verein von seinem Mitglied Josef Meiler, der kurz zuvor verstorben war.

Die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf war in diesem Jahr wieder bei vielen Veranstaltungen vertreten, so unter anderem beim Faschingszug der „Lindania“, der Jahreshauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes, dem „Tag der offenen Tür“ im Globus Schwandorf, beim Reliquienzug der Pfarrei am Kreuzberg, beim Frühschoppen im Sperl-Stadl, dem Volksfestaufzug, Fronleichnam, dem Kapellenfest in Fronberg, beim „Tag der offenen Tür“ im Elisabethenheim, beim Pfarrfest St. Jakob, beim „Tag der offenen Tür“ im Rathaus Schwandorf, Allerheiligen, beim Totengedenken der FFW Schwandorf und der Falkenauer, dem Volkstrauertag, beim Weihnachtsmarkt und Adventssingen, beim Christkindlanblasn und bei Festzügen in Bruck, Cham und Neunburg.

Das Orchester überzeugte beim Konzert „Sang und Klang“ am Hammersee in Bodenwöhr und beim Jahreskonzert in der Oberpfalzhalle das Publikum mit seiner Darbietung.

Die Jungmusiker führten am Vorspielabend im Pfarrheim Fronberg ihr musikalisches Können vor.

Am 15. September übernahm Carola Gleixner die Leitung des Nachwuchsorchesters mit vielen neuen Schülern. Nach dem Rücktritt ihres Vorgängers Michael Polauf, hatte es bis Ende August kein Orchester sondern nur kleine Musikgruppen (z.B. Klarinetten-, Trompetenensemble usw.) gegeben.

 

2008 Die Wahlen bei der Jahreshauptversammlung ermittelten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Ernst Schwab, 2. Vorsitzender Jakob Hain, Schatzmeisterin Marianne Hain, Schriftführer (kommissarisch) Ernst Schwab, Kassenrevisoren Bruno Grün und Karl Jäger, Kapellensprecherin und Jugendleiterin Manuela Grün, Chronist Arthur Fischer, Kapellenleiter Bernhard Schuierer, Nachwuchsdirigentin Carola Gleixner.

Ernst Schwab erklärte, dass er bei der nächsten Wahl nicht mehr kandidieren werde.
Adolf Kiener wurde für seine langjährige Tätigkeit als 2. Vorsitzender mit einer Urkunde geehrt und aus der Vorstandschaft verabschiedet.

Die Jugendblaskapelle bestritt auch dieses Jahr wieder diverse Auftritte, wie den Faschingszug in Steinberg, die Jahreshauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes, den Volksfestaufzug in Schwandorf, den Gottesdienst beim THW, das Konzert „Sang und Klang“ am Hammersee in Bodenwöhr, den Fronleichnamszug, das Frühschoppenkonzert im Sperl-Stadl in Fronberg, das Benefizkonzert für die Renovierung des Kirchturms St. Jakob in der Turnhalle der Mädchenrealschule in Schwandorf, beim 100-jährigen Bestehen des Knappenvereins Wackersdorf, beim Globus Schwandorf anlässlich der Bayernwoche, das Allerheiligenfest, den Volkstrauertag, dem Jahreskonzert in der Oberpfalzhalle, beim Weihnachtsmarkt, beim Adventssingen in der Kirche St. Jakob und beim Christkindlanblasn.

Bei den Wertungsspiel in der triMax-Halle Amberg trat die Kapelle mit 44 Musikerinnen und Musikern in der Oberstufe an. Als Pflichtstück spielte das Orchester “Appalachian Overture“ von James Barnes und in der Kür die „Second Suite in F“ von Gustav Holst. Die VHS Jugendblaskapelle erzielte bei der Wertung 90 von 100 möglichen Punkten und wurde mit einer glatten Eins benotet.

 

2009 Die VHS Jugendblaskapelle war bei verschiedenen Veranstaltungen musikalisch aktiv, unter anderem beim Faschingszug der „Lindania“, dem Dämmerschoppenkonzert im Sperl-Stadl, beim Volksfestaufzug in Schwandorf, beim Konzert „Sang und Klang“ am Hammersee in Bodenwöhr, beim Fronleichnamsfest, beim Festzug in Neukirchen, an Allerheiligen, beim Totengedenken der FFW Schwandorf, beom Volkstrauertag, beim Weihnachtsmarkt in Schwandorf, beim Adventssingen in der Kirche St. Jakob und beim Christkindlanblasn.

Der Vorspielabend des Nachwuchses fand diesmal im Saal der Brauerei-Wirtschaft in Fronberg statt. Auch beim Jahreskonzert in der Oberpfalzhalle bewiesen die Musikerinnen und Musiker einmal mehr ihr Können.

 

2010 Am 22. Januar fand die Jahreshauptversammlung der Jugendblaskapelle mit Neuwahl der Vorstandschaft statt. Ergebnis der Wahlen: 1. Vorsitzender Leo Klatt, 2. Vorsitzender Jakob Hain, Kassenwartin Marianne Hain, Schriftführerin Heidi Klatt, Kassenrevisoren Bruno Grün und Karl Jäger, Jugendsprecher Manuela Grün und Andreas Urban, Dirigent Gesamtorchester Bernhard Schuierer, Dirigentin Nachwuchsorchester Carola Gleixner.

Traditionsgemäß wirkte die Jugendblaskapelle am 14. Februar beim Faschingszug in Steinberg mit. Am 21. Februar umrahmte das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Carola Gleixner die Jahreshauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes musikalisch.

Die Firma Zinnbauer feierte am 7. Mai das 75-jährige Betriebsjubiläum. Zum Kommersabend spielte eine kleine Besetzung und am 9. Mai beim Dankgottesdienst die gesamte Kapelle.

Den 75. Geburtstag feierte die Ehrenvorsitzende Loni Wagner am 11. Mai. Dazu gratulierte die Kapelle mit einem Ständchen.

Nun folgten musikalische Einsätze zur Vatertagsfeier im Schlosshof Fronberg, zum Volksfestaufzug in Schwandorf und zum Fest „Sang und Klang am Hammersee“ in Bodenwöhr.

Weitere Auftritte folgten bei der Fronleichnamsprozession in Schwandorf mit anschließender Unterhaltungsmusik, beim Festzug zum Büchelkühner Burschenfest, beim Auftaktkonzert zum Bürgerfest in der Turnhalle der Mädchenrealschule Schwandorf, beim Bürgerfest Schwandorf und bei der 800-Jahrfeier von Büchelkühn.

Die Nachwuchsmusikerinnen und –musiker stellten ihr Können beim Vorspielabend erstmals in der Spitalkirche in Schwandorf unter Beweis.

Am 18.9. führte der Tagesausflug zunächst nach Eging am See. Dort wurde vor dem Rathaus ein Standkonzert abgehalten und danach die Westernstadt Pullman City besucht.

Das Orchester übernahm die musikalische Umrahmung der Allerheiligenfeier auf dem Friedhof in Schwandorf, das Totengedenken mit Gottesdienst der FFW Schwandorf und den Volkstrauertag beim Kriegerdenkmal in der Fichtelanlage.

Auf Einladung der Vorstandschaft wurde am 4. Dezember eine Winterwanderung von Kronstetten aus durch den Wald zum Schloss Fronberg durchgeführt. Im Schlosshof erwartete die Teilnehmer Musik und Punsch am Lagerfeuer, und in der beheizten Scheune fand später die Weihnachtsfeier, zu der auch der Nikolaus kam, statt.

Die Mitwirkung der Jugendblaskapelle beim Weihnachtsmarkt , beim anschließenden Adventssingen in der Kirche St. Jakob und das Christkindlanblasen am Schwandorfer Marktplatz rundeten das Jahr ab.

 

2011 Mit 201 Mitgliedern startete der Förderverein der Jugendblaskapelle ins Jahr 2011. Das Konzert, das am Dreikönigstag in der Schulturnhalle in Fronberg stattfand, war ein voller Erfolg. Das große Orchester unter der Leitung von Bernhard Schuierer war mit 41 und das Nachwuchsorchester mit ihrer Dirigentin Carola Gleixner mit 26 Musikerinnen und Musikern besetzt. Als Sängerin gastierte Regina Lohbauer, die zusammen mit Peter Habermeier dem Publikum das Stück „You Raise Me Up“ als eines der Highlights des Konzerts bot.

Bei der Jahreshauptversammlung blickte man auf ein gutes Jahr zurück. Weniger erfreulich war die Erklärung von Bernhard Schuierer, dass er im Juli sein Amt als Dirigent nach fast 20-jähriger Tätigkeit aus familiären Gründen abgeben werde.

Am 6. März stand die Mitwirkung beim Umzug der Faschingsgesellschaft „Lindania“ in Schwandorf an. Anschließend liefen die Vorbereitungen für die Konzertreise nach Harrogate auf vollen Touren. Die Reise, die vom 22. bis 28. April dauerte, kam auf Vermittlung von Arthur Fischer zustande. Die Schwandorfer Jugendblaskapelle überzeugte in Harrogate durch ihr Können und ihre guten musikalischen Darbietungen so sehr, dass seitens der Veranstalter und auch der Vorstandschaft der Tewit Youth Band der Wunsch geäußert wurde, erneut nach Harrogate zu kommen oder weitere gute deutsche Blaskapellen zu vermitteln.

Am 2. Juni fand die Vatertags-Feier im Schlosshof Fronberg statt. Musikalisch umrahmt wurden auch am 11. Juni der Volksfestaufzug und der Polterabend der Musikerin Tanja Scharl. Am 18. Juni gastierte die Jugendblaskapelle beim Konzert „Sang und Klang am Hammersee“ in Bodenwöhr und umrahmte vorher musikalisch den Hochzeitsgottesdienst von Tanja Scharl in der Miesbergkirche in Schwarzenfeld. Am Tag darauf war die Blaskapelle mit Musik beim Gottesdienst in Neuenschwand dabei.

Des weiteren nahm das Orchester an der Fronleichnamsprozession in Schwandorf mit anschließender Unterhaltungsmusik, an der Burschenkirwa mit Kirchenzug und Gottesdienst in Klardorf, am Pfarrfest St. Jakob in Schwandorf, an der Allerheiligenfeier auf dem Friedhof in Schwandorf, am Totengedenken der FFW Schwandorf und am Volkstrauertag beim Kriegerdenkmal in Schwandorf und Fronberg teil.

Das Jubiläumskonzert anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Jugendblaskapelle fand am 16. Juli erstmals in der Naab-Halle beim Tierzuchtzentrum in Schwandorf statt. Bernhard Schuierer zog zum letzen Mal als Dirigent alle Register seines Könnens und führte die zahlreichen Zuhörer durch die Musikgeschichte der Blaskapelle. Carola Gleixner und die Musikerinnen und Musiker verabschiedeten Bernhard Schuierer mit dem Stück „Die wunderbaren Jahre“ und dankten ihm so für seine hervorragende Arbeit. In seiner Laudatio bedankte sich Franz-Xaver Huber, Leiter der Volkshochschule Schwandorf, ebenfalls bei Schuierer für sein großartiges Wirken. Erhard Sailer, Geschäftsführer der VHS, zeichnete Bernhard Schuierer mit Ehrennadel und Urkunde des Bayerischen Volkshochschulverbandes aus. Dankesworte folgten auch vom Stadtoberhaupt Helmut Hey und vom Bezirksvorsitzenden Gerhard Engel.

Nach mehreren Anläufen wurde nach Mitteilung des Amtsgerichts Amberg die neue Satzung am 19. Juli im Vereinsregister eingetragen (Bekanntmachung durch die Vorstandschaft am 15. September).

Die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker stellten sich beim Vorspielabend in der Spitalkirche dem Publikum vor.

Die Vorstandschaft hatte am 22. Oktober zu einem Info-Abend im Probenraum eingeladen. Themen waren die Besetzung freiwerdender Vorstandsposten und die Vorstellung des neuen Dirigenten Joachim Götz.

Am 19. November nahm die Kapelle am Kreiskonzert der Jubiläumskapellen in Nabburg teil.

Mit den Auftritten am Weihnachtsmarkt, beim Adventssingen in der Kirche St. Jakob und beim Christkindlanblasn auf dem Marktplatz Schwandorf ging das Jahr zu Ende.

 

2012 Die Neuwahlen während der Jahreshauptversammlung lieferten folgende Wahlentscheidung: 1. Vorsitzender Leo Klatt, 2. Vorsitzender Georg Drexler, Kassenwartin Ina Schwarz, Schriftführerin Heidi Klatt, Beisitzer Susanne Habermeier und Erhard Sailer, Kassenprüfer Bruno Grün und Karl Jäger, Dirigent Joachim Götz, Chronist Arthur Fischer.

Die Blaskapelle beteiligte sich am Faschingsumzug der Faschingsgesellschaft „Seelania“ in Steinberg, bei der Vatertags-Feier im Schlosshof Fronberg, beim Volksfestaufzug, beim „Sang und Klang am Hammersee“ in Bodenwöhr und bei der Fronleichnamsprozession.

Die Sommerserenade fand erstmals im Spitalgarten statt. Joachim Götz leitete zum letzten Mal das Orchester. Carola Gleixner präsentierte die Fortschritte des Nachwuchsorchesters. Das Publikum war von den Vorträgen sehr begeistert und spendete reichlich Applaus.

Carola Gleixner übernahm offiziell am 16. Juli die Leitung der Jugendblaskapelle.

Ein voller Erfolg war der Vorspielabend in der Spitalkirche, bei dem die Nachwuchsmusiker Gelegenheit hatten, sich zu präsentieren und ihr bereits Erlerntes zum Besten zu geben.

Die VHS Jugendblaskapelle übernahm die musikalische Umrahmung der Brückeneinweihung in Fronberg, der Lindania-Kirwa auf dem BRK-Gelände und beteiligte sich beim Festzug in Nabburg zum 40-jährigen Jubiläum der Jugendblaskapelle Nabburg und dem Totengedenken der FFW Schwandorf.

Ein besonderes Highlight war die Konzertreise vom 21.bis 23. September nach Berlin. Man besichtigte den Reichstag in Berlin, wo die Musikerinnen und Musiker einen Vortrag über die Geschichte des Gebäudes und über die Arbeit der Politiker erhielten. Nach einem Standkonzert vor dem Reichstagsgebäude war noch ein bisschen Zeit für einen kleinen Abstecher in die Mitte Berlins. Abends war der Besuch des Musicals „Tanz der Vampire“ eingeplant. Am darauffolgenden Tag fand eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung von Sehenswürdigkeiten statt. Danach wurde die Heimreise angetreten.

Das Jahreskonzert in der Oberpfalzhalle war ein voller Erfolg und bot dem Publikum erstmals per Power-Point-Präsentation optisch und mit dem Einsatz von Beleuchtungstechnik ein ganz neues Gefühl, Musik zu genießen.

Traditionell rundeten die Beteiligung der Blaskapelle am Weihnachtsmarkt in Schwandorf, beim Adventssingen in der Kirche St. Jakob und beim Christkindlanblasn auf dem Schwandorfer Marktplatz das Jahr erfolgreich ab.

 

2013 Neben dem „Ostbayerische Faschingszug“ in Schwandorf bestritt die Jugendblaskapelle auch die Vatertagsfeier in Fronberg, den Volksfestaufzug, das Konzert „Sang und Klang“ am Hammersee in Bodenwöhr, den Fronleichnamszug und den Ehrenabend anlässlich des 100-jährigen Bestehens des 1. FC Schwandorf.

Der Förderverein des St. Barbara-Krankenhauses Schwandorf hatte die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf zum Benefizkonzert zugunsten des Krankenhauses eingeladen. Weiter wirkten die Blasmusik Bubach, der Musikverein Dachelhofen, die Neukirchner Blasmusik, der Kinder- und Jugendchor des Sängerbundes 1861 und der Sängerbund 1861 mit. Nahezu 800 Zuhörer waren gekommen und hörten guten Gesang und Blasmusik. Entsprechend groß war auch die Spendenbereitschaft zugunsten des Fördervereins.

In der Hauptversammlung konnte der 1.Vorsitzende Leo Klatt von einem erfolgreichen Wirken der Kapelle im abgelaufenen Jahr berichten. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Beitragsanpassung. Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, ab dem Jahr 2014 den Einzelbeitrag auf jährlich 25,- Euro und den Familienbeitrag auf jährlich 50,- Euro festzusetzen.

Überrascht wurden Bernhard Schuierer, Arthur Fischer und Adolf Kiener mit der Ernennung zu Ehrenmitgliedern aufgrund ihres sehr verdienstvollen Wirkens für die Blaskapelle.

Zu den weiteren Auftritten der Jugendblaskapelle zählten in diesem Jahr die Allerheiligenfeier auf dem Schwandorfer Friedhof, die Totengedenkfeier der FFW Schwandorf, das Bundestreffen des Heimatverbandes der Falkenauer, der Volkstrauertag, der Weihnachtsmarkt in Schwandorf sowie das Adventssingen und das Christkindlanblasn.

Durch familiäre Gründe war die Dirigentin Carola Gleixner gezwungen ihr Amt zeitweise ruhen zu lassen. Ab 7. November übernahm Markus Held vorübergehend die Probenarbeit. Um das Nachwuchsorchester kümmerten sich Manuela Grün, Johannes Maier und Uwe Jäger.

Am 10. November musizierten der Oratorienchor und die Jugendblaskapelle in der Kirche St. Jakob gemeinsam bei einem Festkonzert des 85. Geburtstages des Dirigenten, Komponisten und Musikpädagogen Prof. Josef Zilch. Zur Aufführung kam unter anderem die „Türmerkantate“, die der Jubilar komponiert hatte.

 

2014 Das Vereinsjahr startete mit 208 Fördermitgliedern, 42 aktiven Musikerinnen und Musiker im großen Orchester und 28 Nachwuchsorchester.

Bei den Neuwahlen während der Jahreshauptversammlung gelang es erstmals in der Geschichte der Jugendblaskapelle nicht, einen 1. Vorsitzenden zu gewinnen. Der bisherige Vorsitzende Leo Klatt stellte sich nicht mehr zur Wahl. Die anderen Ämter konnten nichtsdestotrotz besetzt werden: 2. Vorsitzender Georg Drexler, Kassenwartin Ina Schwarz, Schriftführerin Heidi Klatt, Beisitzer Susanne Habermeier und Erhard Sailer, Kassenprüfer Bruno Grün und Karl Jäger, Chronist Arthur Fischer.

Der diesjährige Ausflug führte die Musikerinnen und Musiker nach Wien. Dort besuchten sie den Prater und erkundeten die Stadt. Auch ein Besuch des Schlosses Schönbrunn stand auf dem Programm.

Die Jugendblaskapelle absolvierte wieder verschiedene Auftritte, so zum Beispiel bei der Vereinsveranstaltung des Finanzamtes Schwandorf in der Oberpfalzhalle, am Faschingszug in Steinberg, bei der Vatertagsfeier im Schlosshof Fronberg, beim Volksfestaufzug in Schwandorf, bei „Sang und Klang“ am Hammersee, bei der Fronleichnamsfeier in Schwandorf, beim 100-jährigen Bestehen des Frauenbunds St. Jakob Schwandorf, beim Kreismusikfest in Schwarzenfeld und beim Festzug zum 50-jährigen Bestehen des Burschenvereins Steinberg.

Bei der Sommerserenade im Spitalgarten in Schwandorf gaben das große Orchester und auch das Nachwuchsorchester Kostproben ihres Könnens ab. Sehr eindrucksvoll waren auch die musikalischen Darbietungen der jungen Musikerinnen und Musiker beim Vorspielabend in der Spitalkirche.

Aus persönlichen Gründen legte Carola Eckert das gesamte Dirigat Ende Juli nieder.

Ab 1. Oktober übernahm Bernhard Kerschner, ein junger ausgebildeter Dirigent, die Leitung des Nachwuchsorchesters. Der Musiklehrer Anton Lautenschlager hielt mit Unterstützung einiger bewährter Musiker den Probenbetrieb aufrecht.

Die Jugendblaskapelle übernahm die musikalische Umrahmung der Allerheiligenfeier auf dem Friedhof in Schwandorf, des Totengedenks der FFW Schwandorf, den Volkstrauertag in Fronberg/Schwandorf und beteiligte sich beim Schwandorfer Weihnachtsmarkt, dem Adventssingen in der Kirche St. Jakob und beim Christkindlanblasn.

Das Jahr endete mit den Vorbereitungen für die gemeinsam mit der Jugendblaskapelle Teublitz geplanten Konzerte am 17. Januar 2015 in Teublitz und am 24. Januar 2015 in Fronberg.

 

2015

Das Jahr 2015 begann mit zwei freudigen Nachrichten. Anton Lautenschlager erklärte sich bereit zukünftig als Dirigent das Blasorchester zu leiten. Darüber hinaus konnte Bernhard Müller als 1. Vorsitzender gewonnen werden.

Die VHS Jugendblaskapelle absolvierte gemeinsam mit der Patenkapelle aus Teublitz zwei erfolgreiche Konzerte, am 17.01. in Teublitz und am 24.01. in Fronberg. Auch bei den Faschingszügen in Schwandorf und Fischbach, der Vatertagsfeier im Fronberger Schlosshof, dem Volksfestauftakt, der Fronleichnamsfeierlichkeiten, der Begrüßung der Abordnung aus Libourne und beim Schwandorfer Bürgerfest war die Jugendblaskapelle musikalisch vertreten.

Zum 80. Geburtstag gratulierte die Jugendblaskapelle mit einem Ständchen Frau Loni Wagner, langjähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied. Außerdem feierte 2015 die FFW Schwandorf ihr 150-jähriges Bestehen. Die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf unterstützte sie dabei musikalisch beim Festmutterbitten, Patenbitten, Weckruf und natürlich beim Festzug durch Schwandorf.

Ein voller Erfolg war am 05. Juli die Sommerserenade der Jugendblaskapelle im Spitalgarten in Schwandorf, bei der das große Orchester und auch das Nachwuchsorchester Kostproben ihres Könnens gaben. Sehr eindrucksvoll waren auch die musikalischen Darbietungen der jungen Musikerinnen und Musiker am 28. Juli beim Vorspielabend in der Spitalkirche.

Aus zeitlichen Gründen legte Bernhard Kerschner das Dirigat beim Nachwuchsorchester am 31. Juli nieder. Frau Carola Eckert übernahm seine Nachfolge.

Der diesjährige Kapellenausflug führte die Musikerinnen und Musiker nach Pilsen.

Traditionell umrahmte die Jugendblaskapelle die Allerheiligen-Feier auf dem Friedhof in Schwandorf. Weitere Auftritte folgten zum Totengedenken der FFW Schwandorf und am 15. November zum Volkstrauertag in Fronberg/Schwandorf.

Am 6. November durfte die Jugendblaskapelle der VHS Schwandorf das Vorprogramm zum Benefizkonzert des Reservisten-Musikzuges Oberpfalz gestalten. Dieser Auftritt zählte ebenso wie das sehr erfolgreiche Jahreskonzert am 21. November zu den absoluten Höhepunkten des Jahres.

Der Auftritt der Jugendblaskapelle beim Schwandorfer Christkindlanblasen auf dem Marktplatz in Schwandorf beendete ein erfolgreiches musikalisches Jahr.

   

 

 

© Jugendblaskapelle vhs Schwandorf